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Google will doch nur spielen. Mit Google Games

Google will doch nur spielen. Mit Google Games (Wordle) Nun ist die Google-Bombe geplatzt. Google will tatsächlich im wahrsten Sinne der Redewendung „nur spielen“. Deswegen ist der Internetgigant dieses Jahr auch auf der Game Developer Conference 2011 (GDC) in San Francisco (USA). Dies ist auf der neu kreierten, offziellen Google Game Developer Central-Seite nachzulesen. Hier wollen die Macher der Suchmaschine in Zukunft weitere Informationen veröffentlichen. Google möchte verstärkt Web Games unterstützen. HTML 5, Google Web Toolkit, WebGL heißen die Zauberworte, die Google Chrome, Android und Google TV unterstützen werden.

Das Geheimnis um Google Games ist damit gelüftet. Die Spekulationen, die in den letzten Wochen ins Kraut schossen, haben damit ein Ende. Es ist anzunehmen, dass Google auch etwas eigenes plant, aber im Moment sieht es so aus, als setzten die Strategen auf die Game Entwickler an sich und damit auf die Intelligenz der Masse. Der Focus hat sich bereits in der letzten Zeit ziemlich stark auf das Social Web verlegt und Games im Netz sind ein großes Thema. Da verwundert es nicht, dass der Internet-Konzern auch hier, endlich „einen Fuß in die Tür bekommen möchte“.

Dafür werden mit Chrome bereits Maßstäbe gesetzt. Der Browser unterstützt Spiele, die sowohl in HTML 5 als auch in nativen Code wie C++ geschrieben sind. Egal wie, Chrome macht fast alles mit, da HTML 5 komplett unterstützt wird, genauso wie JavaScript und Flash. Für die „härteren Sachen“ ist der Native Client da. Sogar in Google TV werden Spiele laufen. Hierfür wird nicht nur eine HTML 5-Schnittstelle bereitstehen sondern auch verschiedene APIs. Das lässt Spiele möglicherweise in ganz neue Dimensionen vorstoßen, denn mit einem Mal kann ein interaktives Spiel auch das TV-Programm oder Videos einbeziehen.

Das ultimative Games-Rezept heißt HTML 5, Native Clients, OpenGL und WebGL

Auch Youtube wird bzw. wurde schon so hochgerüstet, dass auch auf dieser Videoplattform gespielt werden kann. Vielleicht hat Google das ultimative Games-Rezept für alle Plattformen gefunden. Man nehme etwas Salz, was bekanntlich nichts anderes als NaCl. NaCl steht in dem Fall nicht für Natrium-Chlorid sonder für Native Client. Hinzu kommt eine Priese WebGL und OpenGL dazu noch ein Teelöffel HTML 5 und fertig ist das Social Gaming par excellence – inklusive Vermarktungsstrategien.

Doch was hat Google auf der GDC verloren? Zunächst möchte man bestimmt Entwickler neugierig machen. Sie sollen sich auf Google Games, das unter Google Code angesiedelt ist, umsehen und Ideen entwickeln. Möglicherweise wird auf der Games Developer Conference auch Ausschau gehalten nach neuen Startups, in die man sich einkaufen bzw. die man übernehmen könnte. Noch ist das Phänomen Social Network für Google nicht richtig greifbar. Alle bisherigen Bemühungen in dieser Richtung waren noch nicht von Erfolg gekrönt. Jetzt möchte man über das Gaming die Nuss knacken. Vielleicht ist das wirklich der Schlüssel zum Durchbruch. In dieser Hinsicht hat man wahrscheinlich vom Konkurrenten gelernt. Was hat Facebook erst richtig groß gemahct? Na klar: Social Games wie Farmwille und diverse von Usern für User programmierte Apps.

In diesem Sinne … bietet die Initiative von Google „Ich will doch nur spielen“ einige interessante Ansätze, die die Entwicklung vieler Spiele beschleunigen könnten. Vielleicht hätte sogar H[AGE] mit HTML 5 eine Zukunft als Online-Sammelkartenspiel. Doch Google im Gamesmarkt könnte für viele bisherige Hersteller auch eine ernsthafte Konkurrenz sein. Lassen wir uns von den Entwicklungen der Zukunft überraschen. Manchmal hat Konkurrenz ja auch schon das Geschäft belebt.

 


Quellen:

Aktualisiert ( Donnerstag, 09. Februar 2012 um 20:41 Uhr )
 

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