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Hauruck-Aktion: Erdachse durch Erdbeben in Japan verschoben

Hauruck-Aktion: Erdachse durch Erdbeben in Japan verschoben (Wordle) Noch behaupten deutsche Politiker, dass das Beben in Japan mit einer Stärke von 8,9 auf der Richterskala keine Auswirkungen in Deutschland habe. Allerdings stimmt das so nicht. Der Ruck, der durch das Beben ausgelöst wurde, hat Folgen für den ganzen Planeten. Denn die Erschütterungen haben die Erdachse des Raumschiffs Erde verschoben. Komplett Japan wurde verrückt. Eine solche Landbewegung hat es in den letzten Jahrzehnten nicht mehr gegeben.

Das schreckliche Erdbeben vor der japanischen Küste hat nicht nur den katastrophalen Tsunami ausgelöst sondern sogar den Lauf der Welt verändert. Nach Angaben von Geowissenschaftlern verschob das Beben die Achse der Erdrotation um ca. 10 Zentimeter. Diese Neuberechnungen stellte das italienische Institut für Geophysik und Vulkanologie an. Allerdings gibt es sogar eine andere Zahl. Laut dem Jet Propulsion Laboratoriums (JPL) in Pasadena (USA), das mit zur NASA gehört, hat sich die Erdachse sogar um 15 cm verschoben.

Satellitenbild von Japan (Quelle: Wikipedia) border=

Japan liegt jetzt woanders

Um einen Eindruck von der Gewalt des Bebens zu bekommen, ist auch folgende Zahl beeindruckend. Die Japanische Hauptinsel Honshu, immerhin 230.500 km² groß, um 2,4 Meter verrückt. Dies bestätigt die US-Geologiebehörde USGS gegenüber dem Fernsehsender CNN. Dies habe man anhand der Bewegung einer Station für das Satellitennavigationssystem GPS belegen können.

Ein Erdbebenforscher vom Geoforschungsinstitut in Potsdam hat noch eine weitere beeindruckende Zahl für die freigewordene Energie genannt. Bei dem japanischen Erdbeben ist soviel Energie freigeworden, dass man die gesamten neuen Bundesländer hätte um 10 m anheben können.
Das Beben gehört damit zu den fünft stärksten Beben seit Beginn der Aufzeichnungen

Die Verschiebung der Erdachse um 10 cm ist die größte Verschiebung durch ein Erdbeben seit 1960. Damals wurde Chile schwer erschüttert. Und auch beim Beben vom Februar 2010 in Chile hatte einen Einfluss auf die Erdachse. Das damalige Beben erreichte eine Stärke von 8,8 und verschob die Erdachse laut Berechnungen der NASA um 8 Zentimeter.

Damit änderte sich die Tageslänge. Wir haben seitdem einen um 1,26 Mikrosekunden verkürzten Tag, da die Erde für eine komplette Umdrehung weniger Zeit benötigt. Allerdings ist eine Mikrosekunde so kaum wahrnehmbar, da es sich hierbei um den millionsten Teil einer Sekunde handelt. Jetzt kommen allerdings durch das Beben in Japan nocheinmal 1,6 Mikrosekunden hinzu, um die die Tage kürzer werden.

 


Quellen:



Aktualisiert ( Donnerstag, 09. Februar 2012 um 20:22 Uhr )
 

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