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Earth Day Google Doodle: Google wird grün - Umweltschutz & Alternative Energien auf der Konzernagenda

Earth Day Google Doodle: Google wird grün - Umweltschutz & Alternative Energien auf der Konzernagenda (Wordle)Heute treibt es Google auf der Startseite besonders bunt. Es gibt wiedermal ein interaktives Google Doodle. Anlässlich des Earth Days möchte Google auf die Schönheit und Vielfalt unseres Planeten aufmerksam machen. Zu sehen sind der Regenwald und ein Wasserfall, zwei Pinguine, ein Löwe und zwei Pandas. Wer dann mal ein wenig länger zuschaut, sieht doch, dass ein roter Papagei aus einem der Bäume losfliegt.

Google Doodle zum Earth Day

Der 22. April ist der Natur, deer Umwelt, dem Klimaschutz und dem Artenschutz gewidmet, um auf die Fragilität unseres Planeten aufmerksam zu machen. Auf die Idee zu solch einem Aktionstag kam - man mag es kaum glauben  - 1970 der US-Senator Gaylor Nelsen. Bereits beim ersten Earth Day feierten 20 Millionen Menschen. 20 Jahre später hatte sich die Teilnehmerzahl weltweit verzehnfacht. 200 Millionen Menschen engagierten sich 1990 an diesem Umwelttag.

Auch der Internet-Gigant aus Mountain View engagiert sich für Nachhaltigkeit. So kündigte der Konzern an, die Investitionssumme von 100 Millionen Dollar in den größten Windpark der Welt stecken zu wollen. Dieses Windenergieprojekt soll für zwei Milliarden Dollar in Oregon (USA) entstehen. Geplant sind derzeit mehr als 338 Turbinen, die genügend Strom für 235 000 US-Haushalte liefern. Und Google möchte weiter in grüne Technologien fördern. So wurde auch bekannt, dass der Suchmaschinenriese in einen Brandenburger Solarpark (Deutschland) investieren möchte.

Earth Day Google Doodle - Nun schließt sich der Kreislauf der (Google)-Natur

Nun fragt man sich, warum macht Google jetzt einen auf Öko und konzentriert sich nicht auf das Kerngeschäft - dem Auffinden von Informationen im Internet? Die Antwort ist relativ leicht. Beides ist eng miteinander verknüpft. Damit Google seine Suchmaschine betreiben kann, sind riesige Rechneranlagen von Nöten. Die Lage der Rechenzentren ist zwar geheim, aber es ist davon auszugehen, dass diese über den ganzen Globus verteilt sind. Dieser Server-Park frisst enorm viel Strom und muss darüberhinaus auch noch entsprechend gekühlt werden, was wiederum Energie kostet. Von daher ist es nur verständlich, dass man anfängt, sich für alternative Energien zu interessieren und deren Entwicklung und Erforschung fördern möchte. Das grüne Gewissen Googles ist also nicht unbedingt altruistisch aber trotzdem ein Signal - genauso wie das Google Doodle zum Earth Day.

 


Quellen:

 

Aktualisiert ( Donnerstag, 02. Februar 2012 um 14:22 Uhr )
 

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