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Menschliche Zivilisation dank der Tiere : Evolution der Sprache, um sich über das Verhalten der Tiere austauschen zu können

Menschliche Zivilisation dank der Tiere : Evolution der Sprache, um sich über das Verhalten der Tiere austauschen zu können (Wordle) (Teil 2). Bello, Fiffi und Minka sind heute aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Die tierischen Mitbewohner gehören quasi zur Familie. Doch jetzt verblüffen Forscher mit einer neuen These: Ohne seine Haustiere wäre der Homo sapiens nie so weit gekommen. Hätte es Hunde, Katzen und Rinder nicht gegeben, so hätte die Menschheit auch keine Zivilisation oder höhere Intelligenz entwickeln können. ...
Hier weiterlesen und erfahren, warum die Menschheit eine komplexe Sprache und die Malerei erfinden musste.

Doch die frühen Menschen begannen genau in dieser Zeit, miteinander zu kommunizieren. Bei diesen Erfahrungsaustauschen wurden nicht nur Neuigkeiten weiter verbreitet sondern auch der eine oder andere Trick verraten.

Um was wird es wohl bei solchen „Pow-Wows“ gegangen sein? Shipman ist sich sicher, dass das große, alles bewegende Thema die Tiere gewesen sein müssen. Als Beweis führt sie die steinzeitlichen Höhlenmalereien an. Dort dominiert die Tierwelt. Es gibt überraschend wenig Zwischenmenschliches wie Zeremonien, Triumphe oder Rituale. Selbst Pflanzen oder landschaftliche Darstellungen wie Wasser finden sich kaum. Irgendwie hatten die Steinzeit-Künstler dafür ganz offensichtlich kein Auge. Aber sie konnten - selbst nach heutigen Maßstäben - atemberaubend realistisch Tiere abbilden - lebendig, temperamentvoll, gefährlich und bunt.

Felszeichnungen: Der Versuch, Wissen und Geschichten zu fixieren

Diese Zeichnungen zeigen sicherlich auch den Stolz der Frühmenschen in Bezug auf ihr Jagdgeschick- und -Glück. Vielleicht wollten sie auch ein wenig mit ihrem Können prahlen. Doch die Zeichnungen zeigen später auch, dass die Tiere dem Mensch gehorchten: Er nutzte sie, hat sie sich erzogen und sie folgten ihm. Mit dieser in der Fachwelt als Neolithische Revolution und Domestizierung bezeichneten Entwicklungsstufe, begann die erfolgreichste Ära der Menschheit. Dieser Erfolg baut letztlich auf gezähmten, gezüchteten und gehaltenen Tieren auf.

Wann genau begann der erste Mensch zu sprechen? War es eine Frage oder ein Ausruf? Die Antworten auf diese Fragen gehören nach wie vor eher ins Reich der Spekulation als das wir sie bereits als wissenschaftlich fundiert betrachten könnten. Doch Pat Shipman hält es für sehr wahrscheinlich, dass sich das erste prähistorische Gespräch um Tiere gedreht haben muss. Denn die Begleiter unserer Vorfahren waren zum einen kompliziert zu verstehen, gefährlich aber auch aufregend. Um sich darüber austauschen zu können, mussten unserer Vorfahren die simple Signalsprache der äffischen Verwandtschaft weiter entwickeln.

Hier geht es zum 3. Teil: "Menschliche Zivilisation dank der Tiere : Rinderzucht brachte Überlebensvorteil".



Quellen:

Aktualisiert ( Donnerstag, 02. Februar 2012 um 13:21 Uhr )
 

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