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Der Langenwetzendorfer Park

Park in Langenwetzendorf Im Amtsblatt der Gemeinde Langenwetzendorf erschien 2008 anlässlich des 45. Parkfestes eine fünfteilige Reihe über den Langenwetzendorfer Park, die hier nochmals veröffentlicht wird.

Teil 1 - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4 - Teil 5

Der Langenwetzendorfer Park (I.)

Erschienen im Amtsblatt der Gemeinde Langenwetzendorf (Juli 2008)

Vor 45 Jahren fand zum 1. Male das Langenwetzendorfer Parkfest statt und wurde seitdem mit nur einer kurzen Unterbrechung alljährlich durchgeführt.

Von den zaghaften Anfängen hat es sich in all den Jahren zum vielbesuchten kulturellen Höhepunkt in der Gemeinde entwickelt. Weit über 1000 Besucher sind immer wieder begeistert von den unterhaltsamen Darbietungen und den gastronomischen Angeboten. So ist es auch zu verstehen, dass glühende Hitze oder strömender Regen die zahlreichen Gäste vom Besuch des Parkfestes nicht abschrecken. Hoffen wir nun, dass es zum diesjährigen 44. Parkfest Petrus gut mit den Veranstaltern meint und das Wetter zum Gelingen beiträgt.
Gleichzeitig stellen wir uns nun aber einmal die Frage: Warum gab es denn früher kein Parkfest? Wozu wurde das heutige Parkgelände früher überhaupt genutzt?

Die älteren Langenwetzendorfer Einwohner wissen wahrscheinlich nur, dass der Parkteich einmal Arnolds Teich war und niemand das Recht hatte, diesen Privatbesitz zu betreten.
Der Langenwetzendorfer Einwohner R. Knoll hat sich intensiv mit der Geschichte unseres Ortes befasst und u. a. auch Nachforschungen über den Fabrikbau der Weberei angestellt und die Ergebnisse niedergeschrieben.

„Im heutigen Park standen eins 2 Mühlen – eine Mühle und die Schlagmühle.“ Hierzu schreibt er weiter:
„Im Erbregister des Joseph von Wolframsdorf, mittleres Rittergut, finden wir die Namen Heinrich und Hans Ille. Diese beiden Ille – Vater und Sohn -  besaßen die beiden Halbgüter auf dem Berge, an der Greizer Straße (Dietels Gut, Froschburg oder auch Saugut genannt). Hans Ille starb 1681. Durch die Erbteilung zerfiel das Lehen in zwei Güter. Zu diesem Gut gehörte auch eine Schneidemühle, deren Hälften die beiden Gütererbe bekommen. Die andere Hälfte hat der Großvater Groß. Bei dessen Tode sollen sie auch die andere Hälfte der Schlagmühle erhalten. Diese Schneidemühle stand im heutigen Park. Nachdem diese beiden Halbgüter 1884 vom Fabrikanten Arnold käuflich erworben wurden, wurde die Schneidemühle abgerissen, weil sie dem Bau der Fabrikanlage im Wege stand.“

Die zweite Mühle im Park war die Schlagmühle:
„Auch diese Öel- bzw. Knochenmühle gehörte ehemals zur Froschburg, bis die von Friedrich Groß, genannt „Rödel“ 1837 von Holpert, der das Halbgut auf dem Berge geerbt hatte, erkauft wurde. Als 1884 Arndold das Rödelsche Gut mit dem gesamten Inventar kaufte, war die Schlagmühle dabei. Sie diente nach dem Bau der Fabrik als Reserveraum und Öllager. Das Bühlrad wurde beim Bau der Teichanlage abgebaut.
Um den Teichbau durchführen zu können, wurde auch die Bierstube „Bückdich“, die unmittelbar an der Dorfstraße lag, abgerissen.

K.-H. Tr.

 

Der Langenwetzendorfer Park (II.)

Erschienen im Amtsblatt der Gemeinde Langenwetzendorf (August 2008)

Als Friedrich Groß, bekannt unter dem Namen „Rödel“, 1837 das Halbgut auf dem Berg gekauft hatte, gab es damals noch keinen Teich auf dem heutigen Parkgelände. Der Fabrikbau erst erforderte ein größeres Wasserreservoir anstelle der bisherigen Wehranlage für die vorhandene Mühle.
Wie kam es überhaupt zum Bau der Arnoldschen Weberei?

Der in Langenwetzendorf geborene Theodor Dietzel, Obergerichtsvollzieher in Greiz, schrieb hierüber in seinen „Erinnerungen“:
„In den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts (1800) war bekanntlich der Verdienst der Handweber sehr niedrig., sodass ein Familienvater bei einem wöchentlichen Verdienst von 6 bis 8 Mark außer Stand war, seine Familie ordnungsgemäß zu versorgen, obgleich er bis in die sinkende Nacht am Webstuhl saß, um am Wochenende sein Stück Ware abliefern zu können. Einzelne suchten sich Beschäftigung in den Greizer Fabriken, um bessere Einkommen zu finden. Dafür mussten sie aber täglich den Fußweg hin und zurück gehen, weil es keine Fahrgelegenheit gab.
Unter der Einwohnerschaft wurde oft der Wunsch laut, wenn wir nur auch einen Fabrikbetrieb im Ort hätten, um diesem trostlosen Zustand ein Ende zu bereiten.

Der damalige Bürgermeister – Wilhelm Dietzel – war andauernd bemüht, irgendeine abhilfe zu schaffen, um der Gemeinde in dieser Hinsicht entgegenzukommen. Was allerdings sehr schwer war.
Da trat im Jahre 1884 plötzlich ein Wendepunkt ein. An einem sehr nebligen Herbsttage ertönte plötzlich vom Kirchturm Feueralarm. Bei dem dichten Nebel war die Brandstelle sehr schwer festzustellen. Es brannte das Bauerngut von Friedricht Groß, genannt der „Rödels Friedrich“, bis auf das Wohnhaus nieder.

Zum Gut gehörten anschließend viele Grundstücke und Wald. Außerdem eine Sägemühle mit Knochenmühle. Der Brandgeschädigte wollte sein Besitztum verkaufen. Hier bot sich die Gelegenheit, einen gut finanzierten Menschen zu finden, der einen Webereibetrieb errichten konnte. Unter anderem wurde bekannt, dass der Fabrikant Arnold in Greiz einen Komplex zur Errichtung eines Fabrikbetriebes suchte.
Der Bürgermeister nahm sofort Verbindung mit Greiz auf und eines Tages kam er mit der Zusicherung zurück, dass Ernst Arnold das Besitztum aufzukaufen gedenke. Der Kauf ging seehr schnell vor sich. Arnold kaufe die anliegenden Häuser gleich dazu, damit das Gebiet einen runden Abschluss bekam.

Die Bautätigkeit setzte sofort nach jeder Richtung hin ein, und im Dorf begann ein neues Leben. Zuerst wurde damit begonnen, auf der großen Wiesenfläche an der Leuba, die sich von der jetzigen Greizer Straße bis zum späteren Fabrikgelände erstreckte, einen großen seeähnlichen Teich zu errichten (nach Aufzeichnungen v. R. Knoll waren hierfür ca. 30 polnische Arbeiter eingesetzt, die im Ort einquartiert waren).
Der zuvor über die Wiese führende Kirchsteig, der vom Butterberg in Richtung zur Kirche führte, wurde dabei anstandslos aufgehoben.“

In einem „Fabriklied“, das ein Unbekannter geschrieben hat, heißt es hierüber in der Strophe 4:
„Am Teiche arbeiten 30 Leut,
man denkt, sie sind nicht recht gescheit, die schaufeln und die hacken.

K.-H. Tr.

 

Der Langenwetzendorfer Park (III.)

Erschienen im Amtsblatt der Gemeinde Langenwetzendorf (September 2008)

(nach Aufz. von R. Knoll)
Durch den Ankauf der mittleren Mühle 1884/85 wurde es der Fa. Friedrich Arnold möglich, unter Benutzung des Stauwerkes der Mühle die mechanische Weberei mit Dampfbetrieb zu betreiben. Bald stellte sich aber heraus, dass die kleine Leuba im Sommer nicht genügend Wasser bringt, um das Triebwerk im Betrieb ständig in Gang zu halten und durch Speicherung des Wassers dieses leistungsfähiger zu gestalten.
Also wurde in den Jahren 1885/86 an der bereits bestehenden Stauanlage ein Teich angelegt (bereits berichtet) und das Wasser dieses Teiches zur Speisung des Triebwerkes in der Firma verwendet.

Doch bald gab es Ärger. Es folgten Eingaben an das Landratsamt Gera, das damals für Langenwetzendorf zuständig war, von den Besitzern der an der Leuba gelegenen Mühlen.
So beklagte sich Franz Eisel, der Besitzer der mittleren Mühle, darüber, dass das Wasser des Leubabaches in diesem Teich aufgefangen und je nach Bedarf von der Fa. Arnold erbauten Fabrik, verbraucht werde. Er halte sich in der Ausnutzung seines Mühlentriebwerkes durch die Teichanlage geschädigt.

In einer daraufhin erfolgten Aussprache hob Eisel nochmals hervor: Das Wasser dieses Leubabaches fließe nicht mehr so regelmäßig wie früher und in anderer Weise ab; die Anlage sei ferner eine solche, dass bei Wassermangel das Wasser, welches aus dem Teich durch Röhren zur Fabrik gelange, von der Fabrik aus nicht abfließe sondern in den Teich zurückgepumpt werde; die untere Mühle erhalte infolge dieser Maßnahme bei trockener Witterung kein Wasser mehr.

In dieser Aussprache konnte keine Einigung erzielt werden. Daraufhin kam es zu einer weiteren Verhandlung, an der auch der Müller Dietzel, Besitzer der obersten Mühle teilnahm, und erklärte: „Der Müller Eisel habe in dem Jahr 1886, wenn man die trockenen Witterungsverhältnisse in Betracht ziehe, infolge der Teichanlage seine Mühlentriebwerke besser nutzen können, als die oberhalb des Teiches gelegenen Mühlenbesitzer und er habe derselbe verhältnismäßig in dem Jahre 1886 in seinem Mühlentriebwerk mehr geleistet, als in den früheren Jahren.
Schließlich meldete sich auch die Witwe Johanne Christiane Schaller, Besitzerin der Kuxmühle und erhob Einspruch nicht gegen die Teichanlage, sondern darüber, dass das Wasser, welches vom Teich zur Dampfmaschine geleitet werde, von dort aus zeitweise in den Teich zurückgepumpt wird. Durch diese Maßnahme sei sie in der Ausübung der Nutzungsrechte an dem Wasser des Leubabaches für ihr Mühlentriebwerk geschädigt, behauptete sie.

Schließlich erklärten die Vertreter der Gemeindebehörde, dass das öffentliche Interesse durch die Teichanlage nicht verletzt wird, sondern sogar noch Vorteile aufweise, indem das Wasser des Teiches bei Bränden als Löschwasser zur Verfügung steht.
Die Fa. Arnold und die Müller Eisel und Wohlrabe einigten sich, indem sich die Fa. Friedrich Arnold verpflichtete, einige in den Verhandlungen festgelegte Maßnahmen zu realisieren.

K.-H. Tr.

 

Der Langenwetzendorfer Park (IV)

Erschienen im Amtsblatt der Gemeinde Langenwetzendorf (Oktober 2008)

Arnolds Teich, wie er allgemein genannt wurde, war nun fertig. Alle Streitigkeiten waren nach etlichen Verhandlungen beseitigt, indem die Firma Arnold die festgelegten Maßnahmen erfüllt hatte.
Das Wasser der Leuba, das nun teilweise im Teich gestaut wurde, floss je nach Bedarf in den Betrieb und war außerdem zum Nutzen bei eventuellen Bränden im Ort, indem es zur Brandbekämpfung zur Verfügung stand.

Die Familie Arnold, deren Privatbesitz die Teichanlage war, ließ nun am Teichrand Wege anlegen und Linden pflanzen, auf der kleinen Insel war unter Trauerweiden eine kleine Hütte für Schwäne und Wildenten errichtet worden. Auf diese Weise hatte die gesamte Anlage den Charakter einer privaten Parkanlage.
Doch bald brach über Langenwetzendorf das große Unheil herein, und auch die Fabrik und der Parkteich wurden nicht verschont.

Gustav Haun erlebte die Katastrophe und schrieb darüber Folgendes nieder:
„Am 24. Mail 1893 um 11.45 Uhr wurde es ganz dunkel, sodass man hätte Licht anzünden mögen. Von neuem zogen von verschiedenen Seiten kommend drei bis vier Gewitter heran und umringten förmlich unser Dorf sowie überhaupt das ganze Leubatal. Kurz vor halb zwölf wurde der Betrieb in der Fabrik eingestellt und die Arbeit entlassen. Kurz nach 12 Uhr fing es erneut an zu regnen. Zuerst langsam, aber stärker, bis es endlich mit solcher Heftigkeit geschah, dass es eigentlich kein Regen mehr war, sondern ein förmliches Ausschütten. Die Fabrik war von allen Sieten umflutet und stand wie eine Insel in diesem Wasserstrom. An der Dampfesse hatte das Wasser zwei Meter hoch gestanden. Im Kesselhaus standen alle vier Dampfkessel einen Meter tief unter Wasser.

In der Umgebung der Fabrik sah es trostlos aus. Der große schöne Teich ist fast völlig zerstört. Der große Durchlassfluter in der Mitte des Dammes ist ausgewühlt und fortgeschwemmt. Die Schwanen- und Entenhäuser sind verschwunden. Wohl an dreißig schöne Lindenbäume, welche um den Teich herum gepflanzt waren, sind abgebrochen oder entwurzelt. Der schöne Blumengarten auf dem Vorplatz der Fabrik mit Gartenhaus, Zaun, Gartensäulen, Gartenbeeten und allem, was darauf angepflanzt, hinweggeschwemmt. Die schönen Kastanien am Bach entlang waren teils abgebrochen, teils ganz abgeschält. Die Untermauer des Baches war an vielen Stellen eingestürzt.

Die Schäden wurden aber bald behoben. Der Damm wieder befestigt und Bäume wieder neu gepflanzt. Im Teich wurde eine Fischzucht betrieben und die Karpfen jährlich bzw. zur Langenwetzendorfer Kirmes abgefischt und in der Fabriks-Gärtnerei an die Einwohner verkauft. Zahlreiche Wildenten und einige Schwäne siedelten sich hier an und belebten den Gesamteindruck.

(nach einer Niederschrift v. R. Knoll)

K.-H. Tr.

 

Der Langenwetzendorfer Park V

Erschienen im Amtsblatt der Gemeinde Langenwetzendorf (Dezember 2008)

Die Hochwasserschäden vom 24. Mai 1893 wurden rasch beseitigt und der Reich wieder in seinen alten Zustand versetzt. Die abgebrochenen und entwurzelten Bäume wurden beseitigt und der Teichdamm befestigt. Nun diente er viele Jahre lang als Wasserreservoir für die Weberei und war zugleich Löschwasserteich für evtl. Brände im Ort, er war aber auch ein gewisser Hochwasserschutz bei auftretenden starken Gewitterregen. Der Teich blieb aber weiterhin ein umzäuntes Privatgrundstück.

Als der Zweite Weltkrieg 1945 zu Ende war und Thüringen sowjetische Besatzungszone wurde, änderten sich die Besitztumsverhältnisse. Die Familie Arnold wurde enteignet und ihr Besitz aufgeteilt. Das Gut „Ernsthof“ mit seinem Grundstücken wurde „Bodenreformland“ und an „Neubauern“ vergeben. Die Weberei wurde schließlich zum „Volkseigenen Betrieb“ und das Teichgrundstück bekam die Gemeinde zugesprochen.
Was sollte aber nun aus „Arnolds Teich“ werden? Einig war man sich zunächst nur darüber, dass das Gelände für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll.

In öffentlichen Beratungen wurde darüber diskutiert, es wurden Bedenken geäußert, aber es gab auch Zustimmungen für ein geplantes Vorhaben. Fest stand aber bald, aus „Arnoldsteich“ wird eine parkähnliche Anlage, und so ging man daran, im Rahmen des „Nationalen Aufbauwerks“ (NAW) und bei den jährlich stattfindenden „Subbotniks“, die Wege in Ordnung zu bringen., Bänke aufzustellen und die vorhandenen Anlagen zu pflegen.
Jetzt hatten die Langenwetzendorfer einen zentralen Ort, wo sie sich unter den alten Lindenbäumen entspannen und den Wildenten und Schwänen auf dem Wasser zusehen konnten. Und bald stand am Haupteingang an der Hauptstraße in großen Buchstaben „Volkspark“.

1963 wurde dann von der Gemeinde der Versuch unternommen, ein Parkfest auf dem Teichgrundstück durchzuführen. Und das wurde ein voller Erfolg. Unter der Regie der Gemeindeverwaltung und der Mitarbeit der Langenwetzendorfer Vereine wurde das „1. Parkfest“ durchgeführt. Die Kleingartenanlagen hatten im Wechsel den Bierausschank an diesen beiden Tagen übernommen und sorgten einen guten Umsatz zugunsten der Gemeindekasse, dann alle Vereine waren hierbei unentgeltlich im Einsatz.

Die erste Veranstaltung hatte so einen guten Anklang bei der Bevölkerung gefunden, dass man beschloss, auch in den folgenden Jahren ein derartiges „Volksfest“ durchzuführen und dabei die Angebote an Darbietungen zu verbessern.
Die anfangs in Zelten und provisorischen Unterkünften untergebrachten Verkaufsstände bekamen im Laufe der Jahre feste, ortgebundene Unterkünfte. Mit großen Schwierigkeiten war der Bau der Parkgaststätte verbunden.
1989/90 kam dann die Wende. Die „Greika“ hörte auf zu existieren. Der Parkteich aber blieb, und bald verschwand auch das Eingangsschild „Volkspark“.

Nachdem die Besitzverhältnisse nach der Wende geklärt waren, ging man nun daran, den Parkteich und seine Umgebung in die „Kur“ zu nehmen. So rückten im Frühjahr 1991 Bagger an und begannen mit der Rekultivierung, Der Teich wurde entlandet und das Ufer mit Holzpalisaden befestigt. Im hinteren Teil des Grundstückes wurden neue Wege angelegt und ein Springbrunnen errichtet, der seit Jahren zu Ostern als Osterbrunnen geschmückt wird.
Der alte Maschendraht an der Straßenseite verschwand und wurde durch Palisaden ersetzt.

Das Parkfest aber wurde weiterhin jährlich durchgeführt und ständig durch weitere Attraktionen ergänzt. Kinder- und Kettenkarussell sind zum beliebten Anziehungspunkt für große und kleine Besucher hinzugekommen. Los- und Schießbuden von auswärtigen Schaustellern erfreuen die Parkfest-Gäste. Die ganz Kleinen werden abends vom Sandmann und seinen Freunden ins Bett geschickt.
Neu ist seit der Wende 1990 auch die Veranstaltung am Freitagnachmittag, die für die Senioren des Ortes von Kultur- und Heimatgruppen gestaltet wird.

Den Abschluss des Parkfestes bildet seit einigen Jahren ein herrliches Feuerwerk am Sonntag-Abend, das alljährlich zahlreiche Besucher anzieht.
Der Langenwetzendorfer Park und besonders das Parkfest ist in der gesamten Umgebung des Ortes bekannt und beliebt. Bedauert wird aber immer wieder, dass die Schwäne seit einigen Jahren unseren Parkteich verlassen haben. Hoffen wir nun, dass das Parkfest auch weiterhin als ein kultureller Höhepunkt in unserem Ort erhalten bleibt.

K.-H. Tr.

Aktualisiert ( Dienstag, 06. September 2011 um 20:29 Uhr )
 

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