Zufallskarte

Saigaantilo...
Image Detail
Valid XHTML 1.0 Strict CSS ist valide!

Forscherdrang: Für Naturwissenschaften ist eigentlich niemand zu blöd

Gesine Liese ist Mathematikerin. Sie hat das Projekt „Kinderforscher“ gegründet.

Sie meint, dass Kinder die geborenen Naturforscher sind. Wenn sie allerdings in die Schule kommen, dann wird dieses Talent zunächst beim Schreiben- und Lesenlernen völlig vernachlässigt. Erst Jahre später stehen Physik und Chemie erneut auf dem Lehrplan. Diese Situation findet Liese absurd, denn andere Talente werden bereits in frühen Jahren gefördert. Ein musikalisches Kind bekommt Klavierunterricht. Ein sportliches Kind geht in den Sportverein. Doch wohin geht ein Kind mit einer naturwissenschaftlichen Begabung?
Diese Abstinenz der Naturwissenschaften in der Grundschule lässt sich möglicherweise darauf zurückführen, dass die Lehrkräfte dort sehr oft Frauen sind, die viel seltener Naturwissenschaften oder Mathematik studiert haben.

Geben Sie dem "kleinenNaturforscher" immer genug Futter

Statistisch gesehen, hat mindestens jedes dritte Kind eine ganz spezielle Begabung – nämlich die, die Funktionsweise der Welt zu hinterfragen. Wie sind Wolken aufgebaut und warum nimmt der Mond zu und ab? Das sind ganz typische Fragen, die allerdings in der Grundschule so gut wie unbeantwortet bleiben. Irgendwann hören Kinder auf, solche Fragen zu stellen. Das Talent verkümmert.

Das Projekt „Kinderforscher“ stellt deswegen für die Grundschulen spezielle Experimentierkästen bereit. Die Kinderforscher kommen zum Beispiel mit Hilfe von Trockenhefe dem Geheimnis auf die Spur, warum ein Kuchen manchmal aufgeht und manchmal nicht und dass dabei sowohl die Temperatur als auch der Zucker eine Rolle spielen.

 


Quelle:

 

Aktualisiert ( Samstag, 11. Dezember 2010 um 19:32 Uhr )
 

© H[AGE]: Langenwetzendorf (2008 - 2011)