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Definitionen & Erklärungen im Lexikon von H[AGE]

Cronopio dentiacutus: der „echte“ Doppelgänger des Säbelzahneichhörnchens Scrat aus Ice Age

Cronopio dentiacutus: der „echte“ Doppelgänger des Säbelzahneichhörnchens Scrat aus Ice Age

(Steinzeit-Lexikon/Tierlexikon). Cronopio dentiacutus war ein mausgroßes Säugetier, dass während der Kreidezeit vor 100 bis 93 Millionen Jahren in Südamerika lebte. Der Erstfund wurde 2002 in der Provinz Rio Negro (Patagonien/Argentinien) gemacht. Die ausgestorbene Tierart gehört zu den sogenannten Drylestoiden. Aus dieser Tiergruppe entwickelten sich heutigen Beutelsäuger und Höheren Säugetiere. Cronopio wurde nach fiktiven Gestalten aus dem Erzählungsband Historias de cronopios y de famas des aus Argentinien stammenden Schriftstellers Julio Cortázar benannt. Der zweite Namensbestandteil dentiacutus leitet sich von den lateinischen Wörtern „dens“ (= Zahn) und „acutus“ (= scharf, spitz) ab. Es wird damit auf die spitzen Eckzähne der Tiere angespielt. In der Presse bekam Cronopio allerdings den Spitznamen „Säbelzahneichhörnchen“ verpasst, da die Art im ersten Moment an den tollpatschigen Scrat aus der Ice Age-Reihe erinnern.

Aktualisiert ( Donnerstag, 25. Oktober 2012 um 20:14 Uhr )
 
 

Kind von Taung: Mehr als der Missing Link - Greifvogel-Opfer und lange Zeit Streitgegenstand der Wissenschaft

Kind von Taung: Mehr als der Missing Link - Greifvogel-Opfer und lange Zeit Streitgegenstand der Wissenschaft (Wordle)

(Steinzeit-Lexikon). Der fossile Schädel eines jungen Vormenschen wird als Kind von Taung bezeichnet. Er wurde 1924 in der Ortschaft Taung (Südafrika) entdeckt und ist laut Datierung über zwei Millionen Jahre alt.

Aktualisiert ( Samstag, 13. Oktober 2012 um 08:01 Uhr )
 
 

Aurignacien: Der erste große Kunst- und Kulturschub der Menschheit

Aurignacien: Der erste große Kunst- und Kulturschub der Menschheit (Wordle)

(Steinzeit-Lexikon). Die älteste archäologische Kultur des modernen Menschen während des Jungpaläolithikums wird als Aurignacien bezeichnet. Der Homo sapiens breitete sich in dieser Epoche über weite Teile von West-, Mittel- und Osteuropa aus. Erstmalig wurde diese äußerst interessante Zeitspanne 1867 Aurignacien genannt. Der Begriff diente als Gliederung einer Dauerausstellung des Musée des Antiquités Nationales und wurde von Gabriel de Mortillet geprägt. Er bezog sich damit auf einen Fund von Steinwerkzeugen, die in einer eindeutigen Verbindungen mit pleistozänen Tierknochen standen. Diese Fossilien wurden 1860 von Édouard Lartet bei einem Felsüberhang in der Nähe von Aurignac (Frankreich) entdeckt.

Aktualisiert ( Dienstag, 09. Oktober 2012 um 20:23 Uhr )
 
   

Obsidian: Das Vulkanglas war in der Steinzeit ein begehrter Rohstoff

Obsidian: Das Vulkanglas war in der Steinzeit ein begehrter Rohstoff (Wordle)

(Steinzeit-Lexikon). Bei Obsidian handelt es sich um natürlich vorkommendes Gesteinsglas, das vulkanischem Ursprungs ist. Es handelt sich um dabei um ein sogenanntes natürliches Glas.
Der Name geht auf den Römer Obsius zurück. Dieser soll in der Antiken die ersten Obsidian-Steine aus Äthiopien nach Rom gebracht haben.

Aktualisiert ( Sonntag, 30. September 2012 um 19:10 Uhr )
 
 

Beutellöwe: Einst der Raubtier-König des Dschungels in Australien

Beutellöwe: Einst der Raubtier-König des Dschungels in Australien

(Steinzeit-Lexikon/Tierlexikon). Als Beutellöwen wird eine ausgestorbene Familie der Beuteltiere bezeichnet. Mit lateinischen Namen heißt sie Thylacoleonidae. Die Individuen dieser Familie lebten vom oberen Oligozän bis ins Pleistozän in Australien. Dies entspricht in etwa einer Zeitspanne von vor 25 Millionen Jahren bis vor ca. 50.000 Jahren.

Aktualisiert ( Sonntag, 30. September 2012 um 10:10 Uhr )
 
   

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