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Definitionen & Erklärungen im Lexikon von H[AGE]

Blombos-Höhle: Bereits ein Künstler-Atelier vor rund 100.000 Jahren?

Blombos-Höhle: Bereits ein Künstler-Atelier vor rund 100.000 Jahren? (Wordle)

(Steinzeit-Lexikon). Die Blombos-Höhle liegt an der Südspitze Südafrikas östlich des Kap Agulhas. Sie wird seit 1991 von der Wissenschaft erforscht. Berühmtheit erlangte die Höhle durch mehrere rekordverdächtige Funde im Zusammenhang mit der menschlichen Evolution. Beispielsweise fand man hunderte Steinwerkzeuge und Ocker-Stücke. Solche Funde heizen die Diskussionen um die Kunstfertigkeit der frühen modernen Menschen an.

Aktualisiert ( Donnerstag, 08. November 2012 um 23:30 Uhr )
 
 

Venus vom Galgenberg: Die tanzende Fanny oder der keulenschwingende Jäger?

Venus vom Galgenberg: Die tanzende Fanny oder der keulenschwingende Jäger? (Wordle)

(Steinzeit-Lexikon). Die Venus vom Galgenberg wird auch Fanny vom Galgenberg genannt. Doch egal für welchen Lieblingsnamen man sich bei der Venusfigurine entscheidet, es handelt sich hierbei um eine der ältesten figürlichen Darstellungen eines Menschen bzw. einer Frau. Die Skulptur wurde vor mehr als 30.000 Jahren von einem Steinzeit-Künstler aus grünem Serpentin/Amphibolit gefertigt. Archäologen ordnen das frühe Kunstwerk der Epoche und Kultur des Aurignacien zu. Gemeinsam mit der Venus vom Hohlen Fels (auch Venus von der Schwäbischen Alb genannt) hält die Venus vom Galgenberg den Rekord der ältesten Venusfigurinen der Welt.

Aktualisiert ( Donnerstag, 08. November 2012 um 23:25 Uhr )
 
 

Höhlenlöwe: Die Kraft, Wildheit und Gefährlichkeit inspirierte viele Steinzeit-Künstler

Höhlenlöwe: Die Kraft, Wildheit und Gefährlichkeit inspirierte viele Steinzeit-Künstler (Wordle)

(Steinzeit-Lexikon/Tierlexikon). Einst durchstreifte die Großkatze Panthera leo spelaea Europa und Nordasien vor 300.000 bis 13.000 Jahren. Vielen ist das ausgestorbene Raubtier allerdings nicht unter seinem wissenschaftlichen Namen sondern nur als Höhlenlöwe bekann. Lange Zeit war sich die Wissenschaft nicht sicher, ob die Gattung tatsächlich eine Unterart des Löwen ist. Mittlerweile sind diese Zweifel aber ausgeräumt. Die Erstbeschreibung der Tierart erfolgte anhand eines Schädels, der aus der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth (Fränkische Alb) stammte.

Aktualisiert ( Dienstag, 06. November 2012 um 21:43 Uhr )
 
   

Höhlenbär: Alles andere als ein Teddy- oder Kuschelbär

Höhlenbär: Alles andere als ein Teddy- oder Kuschelbär (Wordle)

(Steinzeit-Lexikon/Tierlexikon). Der ausgestorbene Höhlenbär (Ursus spelaeus) lebte vor 400.000 bis 28.000 Jahren. Er war perfekt an das Leben während der Kaltzeiten angepasst. Höhlenbären bevölkerten Europa von Nordspanien bis zum Ural. Die Tiere erreichten von der Kopf- bis zur Schwanzspitze eine Länge von 3,5 Metern. Die Schulterhöhe betrug die Größe eines ausgewachsenen Menschen - nämlich 1,70 m. Die Kolosse waren damit noch gewaltiger und furchteinflößender als der heutige Braunbär. Die größten Exemplare brachten ein Gewicht von über einer Tonne auf die Waage.
Vermutlich gab es beim Höhlenbären auch einen Geschlechtsdimorphismus, sodass die Weibchen etwas kleiner als die Männchen waren.

Aktualisiert ( Donnerstag, 01. November 2012 um 23:18 Uhr )
 
 

Homo neanderthalensis (Neandertaler): Kein dumpfer Grobian in der menschlichen Evolution

Homo neanderthalensis (Neandertaler): Kein dumpfer Grobian in der menschlichen Evolution

(Steinzeit-Lexikon). Der Neandertaler trägt den offiziellen lateinischen Namen „Homo neanderthalensis“. Der Name geht auf das Neanderthal zwischen Erkrath und Mettmann (NRW/Deutschland) zurück. Hier windet sich die Düssel entlang und dort wurde 1856 ein Teilskelett dieses menschlichen Vorfahrens gefunden.

Aktualisiert ( Donnerstag, 08. November 2012 um 23:26 Uhr )
 
   

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