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Fantasy

Das Genre Fantasy gibt es sowohl bei dem Mediun Buch, Film, Hörspiel als auch für (Computer)-Spiele. Das Wort selbst leitet sich aus dem Englischen Begriff für Phantasie ab => fantasy. Die Wurzeln dieser Gattung liegen in der Mythologie und Sagen.

Im Genre Fantasy kommen übernatürliche, märchenhafte und/oder auch magische Elemente vor. Es kommen Feen, Zwerge oder Zauberer vor. Meist tauchen ebenso Fabelwesen wie Drachen, Zentaure oder Monster auf. Die Handlung der Spiele, Filme oder auch Bücher unterscheidet sich zum Teil erheblich von der bekannten Alltagsrealität. Meist tauchen die Protagonisten in eine fiktive Welt ein. Dort ist allerdings das Fiktive wieder real. Außer in der Phantasie der Leser, Spieler oder Zuhörer kann diese Anderswelt niemals wahr werden. Damit ist die Erschaffung von Utopia eines von drei Fantasy-Merkmalen.
Die Aufgabe des Titelhelden wird von Fantasy-Merkmal Nummer zwei stark geprägt. Der Held des Spieles/Buches/Films begibt sich auf eine abenteuerliche Reise, bei der er etwas suchen muss, um sich selbst zu finden. Auf dieser Reise muss der Held Schwierigkeiten überwinden (z. B. Feinde besiegen) und Prüfungen bestehen. Erst wenn er dies „heldenhaft“ gemeistert hat, gelangt der Protagonist an sein Ziel. Ruhm und Ehre sind ihm gewiss. Dieses zweite Fantasy-Merkmal wird als Quest (manchmal auch Queste) oder Heldenreise bezeichnet.
Beim dritten und letzten Merkmal der Fantasy werden mythische Stoffe variiert. Dies ist einer der Gründe, warum der Spieler/Leser/Zuschauer immer wieder auf Ritter, Zauberer, Elfen, Trolle oder Drachen trifft. Bestimmte Wesen wie z. B. Einhörner stehen dabei für das Gute und Reine in der Welt. Andere Wesen wie z. B. Monster stehen für das Böse und Korrumpierte.
Besonders oft wird der Stoff der Artus-Geschichte oder der Atlantis-Sage verwendet.
Vor allem in der Literatur lassen sich ganz unterschiedliche Gattungen der Fantasy identifizieren.

  • Die High Fantasy spielt in einer fiktiven Fantasiewelt, die meist mittelalterlich geprägt ist und in der die Magie besonders betont wird. Diese Werke sind sehr episch gehalten und erstrecken sich über mehrere Bände. Die „Mutter aller Fantasy-Werke“ ist der Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien.
  • Conan der Barbar oder Xena sind Beispiele für heroische Fantasy. Sie wird auch als Sword and Sorcery oder Low-Fantasy bezeichnet.
  • Bei der Contemporary oder Urban Fantasy gibt es zwar einen klaren Realitätsbezug, dieser wird aber durchbrochen von fantastischen Elementen. Reale und phantastische Welt verschmelzen. Man bezeichnet diese Fantasy-Form manchmal auch als Elf-Punk. Entweder bricht die Magie in die uns bekannte Welt herein oder aber ein Mensch wird in die utopische Welt hineingezogen. Als Beispiel hierfür wäre Michael Endes Die unendliche Geschichte oder Joanne K. Rowlings Harry Potter zu nennen.
  • Die „Avalon-Reihe“ von  Marion Zimmer Bradley gehört zur historischen Fantasy.
  • Stark an die Tierfabeln lehnt sich die Tier-Fantasy an.
  • Klassische Fantasy-Themen parodiert die humoristische Fantasy. „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams wäre ein typisches Beispiel.
  • Bei der Dark-Fantasy vermischen sich Fantasy und Horror miteinander. Hierzu kann man z. B. den Cthulhu-Mythos von H. P. Lovekraft zuordnen.

 

Aktualisiert ( Dienstag, 21. September 2010 um 18:57 Uhr )
 

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