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Akteurmodell

Unter Akteurmodellen versteht man in der Soziologie theoretische Modelle, um das Verhalten wie z. B. das soziale Handeln von Akteuren zu beschreiben.

Akteure können dabei sowohl einzelne Individuen als auch Gruppen von Individuen sein. Diese bezeichnet man als kollektive Akteure. Hierzu zählen beispielsweise auch Organisationen oder Institutionen, ja sogar ganze Gesellschaften oder Systeme der Gesellschaft.

Die Akteurmodelle gehen auf Max Weber  zurück. Er unterschied vier Akteurmodelle: den Homo sociologicus, den Homo oeconomicus, den emotional man, den Identitätsbehaupter. Ergänzt wurden diese Akteurmodelle um weitere. Beispielsweise prägte Huizinga den Begriff des Homo ludens. Die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften arbeiten mit weiteren Akteurmodellen wie dem Homo oecologicus (Mensch = ökologisch, handelndes Wesen), dem Homo culturalis (= Gegenmodell zum Homo oecologicus), dem Homo reciprocans (= bei dem das Verhalten anderer Akteure auf Grundlage der Nutzenmaximierung berücksichtigt wird), dem Homo laborans (Mensch = als arbeitendes Wesen) und dem Homo faber (= Mensch als handelndes Wesen).

Tiefergehende Informationen auf H[AGE] finden sich hier: Akteure & Handeln als zentrale Begriffe

 

 

Aktualisiert ( Dienstag, 21. September 2010 um 19:01 Uhr )
 

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