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Cutter

Mit Cutter allgemein können drei verschiedene Dinge gemeint sein: entweder ein äußerst scharfes Messer mit austauschbaren Klingen (= Cutter-Messer), eine Wurfart beim Baseball oder aber einen Beruf beim Film.

Als Cutter bezeichnet man nämlich denjenigen Mitarbeiter, der das gedrehte Rohfilmmaterial in entsprechende Sequenzen zusammenschneidet. Die Bezeichnungen leitet sich aus dem Englischen für die Tätigkeit "schneiden" ab (= to cut).

Der Cutter hat neben Regisseur und Kameramann den größten Einfluss auf das filmische Endprodukt. Er kommt in der Postproduktion zum Einsatz.

Letztlich kann er durch das Schneiden der einzelnen Szenen und die Hinterlegung dieser mit der passenden Musik gewollte Stimmungen erzeugen und so dem Film eine besondere Wirkung verleihen. Meisten werden Tonschnitt und Musikbearbeitung von spezialisierten Toncuttern übernommen. Die Arbeit des Bildcutters bleibt auf das Zuschneiden von Sequenzen und Szenen beschränkt. Cutter werden manchmal auch als Editoren, Monteure oder Schnittmeister bezeichnet.

Musste ein Cutter früher das Filmmaterial tatsächlich am Schneidetisch physisch zerschneiden und gekonnt wieder zusammenfügen, so gibt es heute dafür spezielle Schnittsoftware wie AVID, Final Cut Pro oder Adobe Premiere.

 

Aktualisiert ( Dienstag, 21. September 2010 um 19:04 Uhr )
 

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