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DVB (Digital Video Broadcasting)

DVB ist die Abkürzung für Digital Video Broadcasting, was übersetzt soviel wie Digitaler Videofunk bedeutet. Damit ist letztlich nichts anderes als der Digitale Fernsehrundfunk gemeint. Es handelt sich hierbei um die Standardisierung von Verfahren zur Übertragung von digitalen Inhalten.

Dazu zählen z. B. Fernsehen, Radio, Mehrkanalton, Raumklang aber auch intraktive Dienste wie der Teledienst. Anders als bei der analogen Technik werden die Dienste digital übertragen. Dies bietet mehrere Vorteile: Es ist möglich mehr Programme auf einer Frequenz (Sendekanal) zu übertragen. Hierbei spielt die Anpassung der Qualität eine entscheidende Rolle. Je stärker die Daten komprimiert werden, desto mehr Programme können zur selben Zeit auf einem Transponder (= Satellit) übertragen werden. Dies hat allerdings Einfluss auf die Qualität. Auch der Rechenaufwand steigt.

Für die Sender sind Angebote wie Bezahlfernsehen, Pay per View oder Video on Demand wesentlich kostengünstiger und auch sicherer, denn hierfür wird meist eine Verschlüsselung des Signals benutzt. Das führt allerdings dazu, dass viele ältere Fernsehgeräte und Videorekorder Probleme beim Umgang mit digitalen Signalen haben. Hier muss sich der Zuschauer ein Zusatzgerät, die sogenannte Set-Top-Box, anschaffen. Diese empfängt, dekodiert und wandelt die Signale in ein für die ältere Elektronik verständliches Signal um. Zum Teil geht dabei aber die vorhandene hohe Bildqualität verloren. Für vollwertigen digitalem TV-Genuss muss der Zuschauer deshalb einen digitalen Videoanschluss am Receiver und am Bildschirm haben. Dafür wird ein HDMI-Kabel benötigt. Doch immer mehr neuerscheinende Geräte können mit den digitalen Signalen umgehen.

 

 

Aktualisiert ( Dienstag, 21. September 2010 um 19:09 Uhr )
 

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