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Digital Natives

Personen, die mit digitalen Technologien wie Computer, Internet, Handys und MP3 aufwachsen, werden als Digital Natives bezeichnet.

Digital Natives sind damit das Gegenkonzept zum Begriff der Digital Immigrants. Diese haben die digitale Technik erst im Erwachsenenalter kennengelernt.

Marc Prensky prägte den Begriff der Digital Natives im Jahre 2001. Für ihn sind Digital Natives alle Kinder und Jugendliche vom Kindergarten bis zum College, für die die neuen Medien etwas selbstverständliches sind. Für sie gehören Computerspiele, Internet und Handys zu den integralen Bestandteilen ihres Alltags. Sie wurden damit schon früh sozialisiert und können sich ein Leben ohne Vernetzung und Digitalisierung nicht mehr vorstellen. Die Interaktion mit den neuen Medien und die allgegenwärtige Ausstattung führt bei Digital Natives im Vergleich zu Digital Immigrants zu anderen Denkmustern und damit zu fundmentalen Unterschieden bei der Informationsverarbeitung. Beide Gruppen haben z. T. vollständig unterschiedliche Präferenzen und Problemlösungsstrategien.

Als Übersetzungen im Deutschen fungieren "digitale Eingeborene", "digitaler Ureinwohner" oder "digitale Einheimische". Sie können als "born digital" (= digital geboren) bezeichnet werden. Dieser wurde bereits früher für all die Medien und Kunst verwendet, die ausschließlich digital erstellen wurden. Die Bezeichnung "Generation Internet"geht zwar in eine ähnliche Richtung, der Focus ist aber ein wenig verschieden. Denn der Begriff selbst ist endlich. Sowohl die Generation Internet als auch die Generation M(edia) werden einmal von etwas Neuem abgelöst. Der Begriff Digital Natives dagegen ist sehr viel offener.

 

 

 

 

Aktualisiert ( Dienstag, 21. September 2010 um 19:13 Uhr )
 

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