Zufallskarte

Macraucheni...
Image Detail
Valid XHTML 1.0 Strict CSS ist valide!

Homo Oeconomicus

Der „Homo Oeconomicus“ zeichnet das Bild von einem Wirtschaftsmensch, der zweckrational handelt und demnach nach der eigenen Nutzenmaximierung, die in der Rational Choice Theorie beschrieben wird, strebt.

Der Homo Oeconomicus ist damit absolut rational und materiell orientiert. Er möchte stets ein bestimmtes Ziel mit minimalem Aufwand erreichen und lässt sich davon auch nicht durch Vorlieben, Vorurteile oder innere Werte ablenken. Das Akteurmodell basiert auf den Grundannahmen der klassischen und neoklassischen Wirtschaftstheorie. Gern wird der Homo Oeconomicus herangezogen, um elementare, wirtschaftliche Zusammenhänge zu erklären. Ein Homo Oeconomicus kann durchaus ein einzelner Akteur (Einzelperson), eine Gruppe von Akteuren (z. B. eine Konzernspitze) oder gar eine Organisation (Unternehmen) sein 

 

Obwohl sich durch dieses Akteurmodell menschliches Handeln im Labor vorhersagen ließ, wird das alltägliche Handeln auch durch andere Faktoren, die das Modell gar nicht erfasst, geprägt. Dies sind beispielsweise immaterielle Faktoren wie z. B. Image, Gruppendynamik oder latente Bedürfnisse.

Aktualisiert ( Dienstag, 21. September 2010 um 06:33 Uhr )
 

© H[AGE]: Langenwetzendorf (2008 - 2011)