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Manga

Manga heißt im Japanischen "schöne Bilder". Weltweit steht der Begriff für den speziellen Zeichenstil japanischer Comics. Anders als im Deutschen liest man Mangas im Ursprungsland von rechs nach links und von hinten nach vorn. Der Manga-Markt ist in Japan eine der Hauptsäulen des Verlagswesens.

Um eine Vorstellung von der Größenordnung des japanischen Marktes zu bekommen, muss man sich die aus dem Jahr 2002 bekannten Zahlen vor Augen führen. In dem Jahr entfielen 38 % aller japanischen Drucksachen auf Manga-Artikel (entweder Manga-Magazine oder Manga-Taschenbücher). Diese Rekordzahlen sind auch darauf zurückzuführen, dann sich Mangas mit Themen beschäftigen, die über die in Deutschland üblichen Comic-Themen hinaus gehen. So gibt es auch Mangas, die erotische oder Horrorgeschichten erzählen.

Dem Betrachter fallen Mangas sofort auf. Die Comic-Helden haben große Kulleraugen, eine winzige Stupsnase und außergewöhnliche Frisuren. Hier wird sich sehr stark am sogenannten Kindchen-Schema orientiert. Um Emotionen hervorzuheben aber auch um zu parodieren, nutzen die Zeichner unnatürliche Verformungen wie z. B. ein übergroßer Kopf oder kleine Gliedmaßen. Dieses Verfahren wird auch als "super deformed" bezeichnet. Ein weiteres Merkmal ist das sogenannte Kemonomimi. Hierbei besitzen menschliche Figuren tierische Merkmale wie Schwänze oder Ohren.

Wird ein Manga verfilmt, so heißt die Verfilmung Anime.

Bekannte Mangas sind Naruto, One Piece oder Dragonball. Zu den besonders erfolgreichen gibt es nicht nur die dazugehörige Zeichentrickserie sondern meist auch noch das passende Sammelkartenspiel.

Aktualisiert ( Dienstag, 21. September 2010 um 06:37 Uhr )
 

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