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MP3

MP3 heißt eigentlich MPEG-1 Audio Layer III oder MPEG-2 Audio Layer III. Es handelt sich dabei um ein Verfahren zur verlustbehafteten Speicherung von digitalen Audiodaten.

MP3 basiert auch Erkenntnissen der Psychoakustik und speichert nur die für den Menschen bewusst hörbaren Audiosignale. Damit reduziert sich die Datenmenge, die wahrgenommene Audionqualität wird dabei nicht oder nur unwesentlich verringert.

Obwohl es mittlerweile eine große Anzahl von weiterentwickelten Alternativen gibt, ist MP3 derzeit das dominierende Verfahren zur Speicherung von Musik. Das in den 1980er Jahren vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen entwickelte und in den 1990er Jahren patentierte Format wird dadurch als Standard zur Übertragung von Musik auf Computern, mobilen Endgeräten oder im Internet genutzt.

Das u. a. von Karlheinz Brandenburg mitentwickelte Verfahren beruht auf den Überlegungen, dass man das Ursprungssignal nicht exakt abzuspeichern braucht, da der Mensch z. B. zwei Töne erst voneinander unterscheiden kann, wenn sie einen gewissen zeitlichen Unterschied aufweisen. Auch können wir nach vor und nach einem sehr lauten Geräusch für eine kurze Zeitspanne leisere Geräusche entweder gar nicht und nur sehr schlecht wahrnehmen. Auch brauchen für das menschliche Gehör nicht hörbare Frequenzen (also alles unterhalb von 20 Hz und oberhalb von 18 kHz) nicht in der MP3-Datei hinterlegt zu werden. All das spart Speicherplatz.

Aktualisiert ( Dienstag, 21. September 2010 um 06:37 Uhr )
 

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