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Musikpädagogik

Die Musikpädagogik ist ein Teilbereich der Pädagogik, der sich vor allem mit den Lehr- und Lernprozessen auseinanandersetzt, die durch die Musik unterstützt werden können.

Nur ein kleiner Teil der musikpädagogischen Wissenschaft umfasst die Didaktik des Schulfaches Musik. Weitere Bereiche, die nicht unbedingt an allgemeinbildenden Schulen gelehrt werden, sind u. a. die Instrumental- und Gesangspädagogik oder die vergleichende Musikpädagogik. Letztere beschäftigt sich mit der Musik und der Vermittlung von Musik in anderen Ländern. Da alle menschlichen Kulturen eine Musikkultur entwickelt haben und auch in der Lage sind, Musik zu enkodieren und dekodieren, kann Musik auch als universelle Sprache aufgefasst werden, die eine Möglichkeit zum interkulturellen Austausch und der interkulturellen Kommunikation bietet.

Grundsätzlich beschäftigt sich die moderne Musikpädagogik unter anderem mit den Fragen: Wozu soll Musik vermittelt werden? Welche Inhalte und Themen sind wichtig? Wie und mit welchen Mitteln/Medien erfolgt die Musikvermittlung?

Oftmals wird dem Musikerziehung als Synonym entgegengesetzt, allerdings hat der Begriff der Musikerziehung durch die Verwendung während der nationalsozialistischen Diktatur im Dritten Reich eine negative Bedeutung. Unter der Nazi-Herrschaft wurde die Musikerziehung wie so viele anderen Aspekte der Kultur ebenfalls gleichgeschaltet. Nur deutsche Musik, die die Ideologie des Regimes legitimierte, durfte gelehrt und behandelt werden.

 

Aktualisiert ( Dienstag, 21. September 2010 um 06:38 Uhr )
 

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