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Regie / Regisseur

Regie kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie verantwortliche Leitung. Die Regie bzw. der Regisseur hat die Aufgabe, ein kulturelles Projekt zu leiten.

Dies kann ein Film, ein Theaterstück, eine Opernaufführung oder eine anderweitige Inszenierung in Hörfunk und Fernsehen sein. Basis eines Spielfilmes ist das Drehbuch, das es  künstlerisch umzusetzen gilt.

Der Regisseur muss bereits vor dem Drehstart ein sehr konkretes Bild des Projektes haben. Er muss quasi das "Werk deuten" und dementsprechend die Rollen besetzen, das Einstudieren und die Darstellung der Szenen kontrollieren. Nicht umsonst spricht man von einer Inszenierung. Nach den Vorstellungen der Regie bzw. des Regisseurs wird die Produktion auf Basis der Textvorlage in Szene gesetzt. Für das Endprodukt trägt der Regisseur die volle Verantwortung. Doch für das Gelingen ist die enge Zusammenarbeit mit Drehbuchautoren, Cuttern, Kameraleuten, Lichttechnikern, Schauspielern und Produzenten unverzichtbar.

Um Regisseur werden zu können, ist in der Regel eine Ausbildung oder ein Studium nötig. Dieses wird sowohl an staatlichen Film- und Theaterhochschulen als auch an privaten Instituten angebogen. Hier erlernt der zukünftige Regisseur zunächst  sein Handwerkszeug wie Regieübung, Schauspielführung, Gestaltung, Kreatives Schreiben, Lichtführung und Grundlagen der Kameraführung. An diese theoretische Ausbildungsphase schließt sich üblicherweise ein praktischer Teil an. In der Regieassistenz bzw. über ein Volotariat können die Fähigkeiten geübt und ausgebaut werden.

Letztlich ist ein Regisseur ein Tausendsassa. Alan A. Armer hält es so fest: „Er ist Vater und Mutter, Priester, Psychologe, Freund, Autor, Schauspieler, Photograph, Kostümbildner, Elektronikfachmann, Musiker, graphischer Künstler und spielt noch ein Dutzend andere Rollen.“

 

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