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VoD (Video on Demand)

Übersetzt heißt Video-on-Demand "Video auf Nachfrage". Bei Video-on-Demand kann der Nutzer sich Videos zu einem ihm passenden, d. h. selbstgewählten, Zeitpunkt anschauen. Er ist damit in seiner Entscheidung frei und kann wählen, wann und wo ein Video herunterlädt und ansieht.

Video-on-Demand konnte sich erst mit Ausbreitung von Internetzugängen mit hohen Geschwindigkeiten und Flatrates etablieren, da sowohl beim Download als auch beim Streaming von Videos enormer Traffic entsteht.
Vor allem Videoplattform wie Youtube oder MyVideo sind erfolgreiche Video on Demand-Kanäle. Viele Fernsehsender bieten in ihren Mediatheken ebenfalls die Möglichkeit, Sendungen zeitversetzt zu schauen. Bei privaten Fernsehsendern ist hier unter Umständen eine Gebühr erforderlich, bei den öffentlichen-rechtlichen Fernsehsendern werden die Videos der Sendungen oftmals nur eine bestimmte Zeitspanne vorgehalten. Bei der ARD sind dies beispielsweise 7 Tage.

Bei Near Video on Demand werden Angebote zeitlich versetzt wiederholt. Der Nutzer kann sich z. B. alle 15 Minuten einloggen. Auch mit diesem Modell ist er bei seiner Zeitwahl relativ flexibel obwohl nicht vollkommen unabhängig.

Bei kostenpflichtigen Video on Demand-Diensten sind folgende Abrechnungsmodelle möglich:

  • PPV - Pay-per-View: Bezahlt wird pro genutzte Einheit
  • DTO - Download to Own: Erwerben des Nutzungsrechts am Inhalt, den man dann archivieren und beliebig oft wiedergeben kann
  • DTR - Download to Rent: Erwerben des Nutzungsrechts am Inhalt nur für einen bestimmten Zeitraum
  • SVoD - Subscription Video on Demand: Abonnementmodell, bei die eine Video-Auswahl für einen bestimmten Zeitraum gebucht wird (z. B. 5 Filme pro Monat). Abgerechnet wird pauschal - egal ob der Dienst abgerufen wurde oder nicht.
Aktualisiert ( Dienstag, 12. Oktober 2010 um 06:26 Uhr )
 

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