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Risikokommunikation

Der Begriff Risikokommunikation wird oftmals auch mit Krisenkommunikation gleichgesetzt. Unter Risikokommunikation versteht man im Allgemeinen jeden zielgerichteten Austausch von Information zwischen Individuen bzw. zwischen interessierten Gruppen über technisch und wirtschaftlich bedingte Risiken.

Zur Risikokommunikation gehören demnach

  1. die Analyse des Risikos und seiner Ursachen,
  2. die Bedeutung und Bewertung des Risikos
  3. sowie die Entscheidungen und Handlungen zur Risikosteuerung.

Während sich der erste Aspekt die Erscheinungsformen eines Risikos konzentriert, geht der zweite Aspekt der Frage nach: Wie wahrscheinlich ist es, dass der Risikofall eintritt. Letztendlich resultiert daraus der Umgang mit dem Risiko bzw. der grundsätzliche Versuch, das Risiko zu begrenzen.

Für Unternehmen bedeutet dies, potenzielle Störungen, die zu Abweichungen von Unternehmenszielen führen können, zu identifizieren und zu managen. Damit sollte Risikomanagement in Unternehmen ein ständiger, aktiver und systematischer Prozess sein, der Pläne zum Verständnis, Management und zur Kommunikation von Risiken beinhaltet.

Elemente des Risikomanagements

  • Risikopolitik der Unternehmensleitung
  • Analyse und Risikoidentifikation (=> Welche internen und externen Prozesse bringen Risiken hervor?)
  • Bewertung (=> Kalkulation von Risiken)
  • Steuerung (=> Was tue ich prophylaktisch/im Ernstfall?)
  • Umsetzungscontrolling
  • Risikoberichterstattung
    • interne Risikokommunikation (=> von oben nach unten/ von unten nach oben / quer)
    • externe Risikokommunikation (=> Außendarstellung)

Dabei nehmen Laien und Experten Risiken ganz unterschiedlich wahr. Grundsätzliche Ziele der Risikokommunikation sollten sein: Die unterschiedlichen Informationsbedürfnisse von Experten und Laien werden berücksichtigt. Das trägt zum Abbau von Missverständnissen bei. Entscheidungen werden transparent gemacht und Tabus aufgehoben. Bei widersprüchlichen Aussagen wird ein kooperativer Umgang gepflegt.

Die offene Kommunikation der Risiken von Großtechnologien kann dennoch langfristig zu einer besseren Akzeptanz der Techniken führen.

 

 

Aktualisiert ( Dienstag, 26. Oktober 2010 um 20:19 Uhr )
 

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