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Steinzeit-Lexikon

Hier möchten wir einige Begriffe erklären, die die Steinzeit und das Leben der Menschen in der Steinzeit betreffen. Die Begriffe lassen sich beispielsweise solchen Themen wie Unterkunft, Klima, Werkzeuge, Tiere, Hominiden, Fossilien und dergleichen mehr zuordnen.

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A - Von Aborigines bis Australopithecus sediba:

  • Aborigines:
  • Acheuléen: Als Acheuléen wird eine Kultur der Altsteinzeit bezeichnet. Sie zeichnet sich durch die Nutzung von Faustkeilen aus. Experten unterscheiden dabei noch zwischen dem Altacheuléen, das dem Altpaläolithikum zugeordnet wird, dem Mittelacheuléen und dem Jungacheuléen. Die letzten beiden Differenzierungen werden bereits dem Mittelpaläolithikum zugerechnet. Damit erstreckt sich das Acheuléen von vor ca. 1,7 Millionen Jahren bis hin vor 150.000 Jahren. Funde, die dieser Kulturepoche des Menschen zugeordnet sind, wurden in Afrika, Europa, Eurasien, Asien und Indien gemacht. ...
  • Ackerbau und Viehzucht:
  • Altsteinzeit:
  • Angeln:
  • Anhöhe: Als Anhöhe bezeichnet man ein höher gelegenes Gelände wie etwa einen Hügel. Als Hügel gilt eine Form des Geländes, die eine mittelgroße Erhebung in der Landschaft darstellt. Hügel sind von der Erosion her meist abgerundet und anders als schroffe Felsgipfel mit Pflanzen bewachsen. Ein Hügel ist kleiner als ein Berg aber in der Regel größer als ein Fels oder eine Bodenwelle.
    Weitere Synonyme für Anhöhe und Hügel sind Bergkuppe, Wipfel, Höhe, Zinne, Gipfel, Buckel, Bühl, Mugel, Hubbel, Höhenzug, Kamm oder First. ...
  • Ardipithecus ramidus:
  • Ardy/Ardie:
  • Auerochse: Der Auerochse trägt den lateinischen Namen Bos primigenius. Allerdings wird auch sehr oft die Bezeichnung Ur in der Literatur verwendet. Es handelt sich in allen Fällen um ein Wildrind, das mittlerweile ausgerottet ist. Ursprünglich waren Auerochsen weit verbreitet. Das letzte Exemplar starb im Jahre 1627. ...
  • Aurignacien: Die älteste archäologische Kultur des modernen Menschen während des Jungpaläolithikums wird als Aurignacien bezeichnet. Der Homo sapiens breitete sich in dieser Epoche über weite Teile von West-, Mittel- und Osteuropa aus. Erstmalig wurde diese äußerst interessante Zeitspanne 1867 Aurignacien genannt. ...
  • Australopithecus:
  • Australopithecus afarensis:
  • Australopithecus africanus:
  • Australopithecus anamensis:
  • Australopithecus garhi:
  • Australopithecus sediba:

 

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B - Von Besiedlung Asiens bis Brandberg:

  • Besiedlung Asiens:
  • Besiedlung Australiens:
  • Besiedlung Europas:
  • Besiedlung Nordamerikas:
  • Besiedlung Südamerikas:
  • Beutellöwen: Als Beutellöwen wird eine ausgestorbene Familie der Beuteltiere bezeichnet. Mit lateinischen Namen heißt sie Thylacoleonidae. Die Individuen dieser Familie lebten vom oberen Oligozän bis ins Pleistozän in Australien. Dies entspricht in etwa einer Zeitspanne von vor 25 Millionen Jahren bis vor ca. 50.000 Jahren. ...
  • Bilzingsleben: In unserer Reihe „Steinzeit-Museen, die Sie gesehen haben sollten“, wurde die Ausgrabungsstätte Steinrinne Bilzingsleben mit ihrem Museum bereits kurz vorgestellt. An dieser Stelle soll der wichtige archäologische und paläoanthropologische Fundplatz noch etwas detaillierter dargestellt werden. Berühmt wurde Bilzingsleben wegen den Hinterlassenschaften von Homo erectus. Der frühe menschliche Vorfahr lebte vor ca. 400.000 Jahren im nördlichen Thüringen. Es handelt sich dabei sogar um die bislang ältesten entdeckten Spuren der Gattung Homo in Mitteleuropa. ...
  • Birkenpech: Birkenpech war der erste Universalkleber der Menschheit. Es handelt sich hierbei um ein schwarzes Destillat mit der Konsistenz von Teer, das aus der Rinde von Birken gewonnen wird. Weder Birkenteer noch Birkenpech kommen so natürlich vor. Sie entstehen erst durch einen künstlichen, chemischen Prozess. Das Destillat besitzt die Eigenschaften von Klebstoff und mittlerweile konnte nachgewiesen werden, dass es bereits seit der Vorzeit als Kleber und als Abdichtmaterial bei Kanus und Schiffen verwendet wurde. ...
  • Bison/Wisent:
  • Blasrohr: Ein Blasrohr gilt als Waffe, die im offenen Kampf oder als Betäubungs- bzw. Tötungsinstrument eingesetzt wird. Vor allem in der Tiermedizin setzt man heute Blasrohre ein, wenn es darum geht, schreckhafte Tiere aus einer mittleren Distanz ohne Stress zu betäuben. Anders als beim Betäubungsgewehr kommt es hier nämlich nicht zu einem lauten Knall. ...
  • Blombos-Höhle: Die Blombos-Höhle liegt an der Südspitze Südafrikas östlich des Kap Agulhas. Sie wird seit 1991 von der Wissenschaft erforscht. Berühmtheit erlangte die Höhle durch mehrere rekordverdächtige Funde im Zusammenhang mit der menschlichen Evolution. Beispielsweise fand man hunderte Steinwerkzeuge und Ocker-Stücke. Solche Funde heizen die Diskussionen um die Kunstfertigkeit der frühen modernen Menschen an. ...
  • Bola-Kugeln: Bolas sind eine Wurfwaffe, die von vielen Völkern eingesetzt wird. Der Name Bola kommt aus dem Spanischen und bedeutet so viel wie Kugel. Diese Jagdwaffe kennen die Inuit in Alaska (USA), sibirische Tschuktschen (in Russland) und südamerikanische Jäger. Auch die Rinderhirten in Argentinien nutzen bzw. nutzten die Bolas, um beispielsweise entlaufene Rinder wieder einzufangen. ...
  • Brandberg: Das sogenannte Brandbergmassiv ist ein Gebirge in Namibia. Es wird oftmals auch nur Brandberg oder von den Damara auch Dâures genannt. Bei den Herero heißt das Bergmassiv Omukuruwaro, was übersetzt so viel wie Berg der Götter genannt. Der Name Brandberg leitet sich von der glühenden Farbe ab, in der die Berge erscheinen, wenn die Sonne im Westen untergeht und so auf das Gebirge scheint. ...
  • Brontotherium: Das Brontotherium lebte in Nordamerika im Zeitraum von vor 45 bis 30 Millionen Jahren. Es gehörte damit zu den frühen, großen Säugetieren. Obwohl die Art mehrfach unter verschiedenen Namen beschrieben wurde (z. B. auch noch als Megacerops, Brontops und Titanops), bezweifeln einige Wissenschaftler, dass Brontotherium eine eigene Art ist und würden die Tiere eher anderen Gattungen zu ordnen. ...
  • Bronzezeit:

 

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C - Von Catal Hüyük bis Cro Magnon:

  • Catal Hüyük: Çatalhöyük, das auch in der Schreibweise  Çatal Höyük, Çatal Hüyük oder Chatal-Hayouk zu finden ist, ist eine ausgegrabene, jungsteinzeitliche Siedlung, die die Augen von Archäologen glänzen lässt. Sie liegt ca. 40 Kilometer südöstlich von der türkischen Stadt Konya. Sie befindet sich damit auf der anatolischen Hochebene in der heutigen Türkei. Çatalhöyük besaß in seiner Blütezeit mehrere tausend Einwohner, deren Lebensweise sich gut rekonstruieren lässt. Seit 2012 gehört Catal Hüyük zum UNESCO-Weltkulturerbe. ...
  • Clovis-Kultur:
  • Coliboaia-Höhle: Die Höhle Coliboaia befindet sich im Apuseni-Naturpark in Rumänien. Dieser Park ist ein geschütztes Gebiet im gleichnamigen Apuseni-Gebirge. ...
  • Cro Magnon:

 

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D - Von Deinotherium bis Drakensberge:

  • Deinotherium: Deinotherien bzw. Dinotherien waren mächtige Rüsseltiere, die vom Oligozän bis zum Pleistozän lebten. Ihr besonderes Merkmal brachte ihnen auch den Zweitnamen „Hauerelefanten“ ein. Der Name selbst stammt aus dem Griechischen. Er setzt sich aus den Wörtern deinos für Schrecken und therion für Tier zusammen. Die Deinotherien werden in drei Gattungen unterteilt. ...
  • Denisova-Mensch:
  • Didgeridoo: In der Musikwissenschaft wird das Didgeridoo wie folgt kategorisiert: Es handelt sich um ein obertonreiches Blasinstrument, das zur Familie Aerophone gehört. Es gilt als traditionelles Musikinstrument der Aborigines in Australien. Will man das Didgeridoo auf ganz traditionelle Art und Weise verwenden, so muss man einen von Termiten ausgehölten Eukalyptusbaumstamm nehmen. Viele Instrumente sind mit Malereien und mythischen Symbolen verziert, denn das Didgeridoo kommt vor allem zur Begleitung von Gesang und Tanz zum Einsatz. ...
  • Dinkel: Beim Dinkel handelt es sich um eine alte Getreidesorte, die eng mit dem heutigen Weizen verwandt ist. Der lateinische Name lautet Triticum aestivum subsp. Spelta. Umgangssprachlich wird Dinkel auch als Spelt, Fesen oder Schwabenkorn bezeichnet. In jüngster Zeit hat man die Getreidesorte wiederentdeckt und baut sie seitdem verstärkt an, denn er verträgt raueres Klima und ist generell resistenter gegen Krankheiten als Weizen. ...
  • Dinofelis (Schreckenskatze): Übersetzt bedeutet der Name Dinofelis nichts anderes als Schreckenskatze. Es handelt sich dabei um eine ausgestorbene Katzenart, die sich vor 5 Millionen Jahren entwickelte und vor ca. 1,4 Millionen Jahren ausstarb. Da sie verlängerte obere Eckzähne besitzt, wurde sie lange Zeit zu den Säbelzahnkatzen gezählt. Heute jedoch gilt sie nicht mehr als Säbelzahnkatze im engeren Sinne. ...
  • Diprotodon: Das Diprotodon gehörte bei den Säugetieren zur Familie der Beuteltiere und ist demnach mit Wombats, Koalas und Kängurus verwandt. Es war das größte bislang bekannte Beuteltier, das jemals auf der Erde lebte. Die nächsten Verwandten sind die Wombats und genau wie diese lebte Diprotodon in Australien. Am Ende des Pleistozäns starb der australische Großsäuger mit anderen Tieren aus. Die Zeitspanne, in der der Riesenbeutler auf der Erde lebte, erstreckt sich somit von 1,8 bis 1,6 Millionen Jahren bis vor ca. 45.000 bis 25.000 Jahren. Die Zeitangaben in der Literatur variieren hier leider von Quelle zu Quelle. ...
  • Dmanisi:
  • Domestizierung:
  • Drakensberge: Die Drakensberge erheben sich bis zu 3.482 Meter über den Meeresspiegel. Es handelt sich dabei um das höchste Gebirge im südlichen Afrika. Das Gebirgsmassiv erstreckt sich über das Staatsgebiet von Südafrika und Lesotho. Die höchsten Erhebungen liegen dabei in Lesotho. Dort werden die „Drachenberge“ auch Maloti-Berge genannt. Wegen der zahlreichen Schluchten, Kämme, Höhlen und Überhänge in dem Basaltgestein nennen die Zulu die Kette auch uKhahlamba. ...

 

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E - Von Einbaum bis Emmer:

  • Einbaum: Der Einbaum ist einer der einfachsten Bootstypen überhaupt und deswegen bei indigenen Völkern noch immer weit verbreitet. Aber auch in modernen Gesellschaften wird er weiterhin gebraucht. Ihren Namen verdanken die Boote dem Umstand, dass sie aus einem einzigen Baumstamm gefertigt sind. Bei manchen Einbäumen verstärkt der Bootsbauer die Bordwände durch eingesetzte Spanten oder der Plankengang wird durch das Aufsetzen erhöht. Viele der urtümlichen Boote besitzen auch Querbänke. Diese werden aber einfach mit aus dem Stamm herausgearbeitet. ...
  • Einkorn: Einkorn, das den wissenschaftlichen Namen Triticum monococcum trägt, ist eine der ältesten Getreidearten, die vom Menschen genutzt wird. Der Name leitet sich von dem einzelnen Korn auf der Ährenspindel ab. Ursprünglich stammt diese Getreideart vom wilden Weizen ab. Einkorn wiederum galt lange Zeit als der Vorfahr von Emmer, Dinkel und Saatweizen. Allerdings belegen genetische Analysen, dass Emmer von Wilden Emmer abstammt, der in der Südosttürkei wächst. ...
  • Eiszeit: Klimaforscher und Glaziologen sprechen nicht von der Eiszeit schlechthin sondern vom Eiszeitalter. Der Begriff Eiszeit ist lediglich eine umgangssprachliche Verkürzung. Mit ihr werden deutliche kühlere Abschnitte zwischen zwei Warmzeiten bezeichnet. Der Fachausdruck hierfür ist Glazial. Mit Eiszeitalter sind jene Perioden der Erdgeschichte gemeint, in denen mindestens ein Pol unseres Planeten von Gletschern bedeckt ist. Das derzeitige Eiszeitalter erstreckt sich jetzt bereits über 30 Millionen Jahre und wird Känozoisches Eiszeitalter genannt. Aktuell ist die Antarktis extrem und die Arktis weniger stark vergletschert. ...
  • Elasmotherium: Das Elasmotherium gehörte zur Gattung der Nashörner und wird ebenfalls zur eiszeitlichen Megafauna gezählt. Die Tierart kam während des Pliozäns und Pleistozäns in Eurasien vor. Es bewohnte vor allem die Steppen Nordrusslands und Sibiriens. Die Tiere lebten in einer Zeitspanne von mehreren Millionen Jahren. Sie reichte von vor ca. 3,6 Millionen Jahren bis ca. 126.000 bis 50.000 Jahren, wo es in der ersten Hälfte der letzten Eiszeit aus bislang unbekannten Gründen ausstarb. Die Individuen der Gattung sahen etwas anders aus als wir heute von den Nashörnern gewohnt sind, denn sie hatten nur ein Horn und das befand sich auf der Stirn. ...
  • Embolotherium: Der Name Embolotherium stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt so viel wie Rammbocktier. Es handelt sich dabei um ein frühes Säugetier, dass vor 40,5 bis 30 Millionen Jahren in der Mongolei und Nordchina lebte. Es gehört in der zoologischen Systemeatik zur Familie der Unpaarhufer und wurde erstmalig 1929 von Henry Fairfield Osborn beschrieben. ...
  • Emmer: Das Urgetreide Emmer trägt den wissenschaftlichen Namen Triticum dicoccum. Umgangssprachlich wird Emmer auch als Zweikorn bezeichnet. Es gehört zur Gattung Weizen. Zusammen mit dem Einkorn gilt Emmer als die älteste kultivierte Getreideart. ...

 

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F - Von Faustkeil bis Fußspuren von Laetoli:

  • Faustkeil:
  • Fellboot: Fellboote sind Boote, die – wie der Name es bereits vermuten lässt - mit Fellen bespannt werden. Sie wurden von mehreren Kulturen unabhängig voneinander erfunden. Die Gestelle waren oftmals aus Holz. Manchmal waren sie korbartig geflochten, rund, oval oder länglich. Sie wurden mit Tierhäuten überzogen. Damit entstand ein Schwimmkörper, der bereits eine gewisse Bootsform hatte. Für Fellboote gibt es verschiedene Bezeichnungen. ...
  • Feuer: Auf die Frage: „Wie kam das Feuer eigentlich zu den Menschen“ gibt es viele Sagen und Legenden aber auch so manche Theorie. Beispielsweise soll der griechische Gott Prometheus, den Menschen das Feuer gebracht haben. Auch könnten Blitze oder Vulkanausbrüche Brände entfacht haben, wodurch die Menschheit dann den Umgang mit dem Feuer erlernte. Eine weitere Möglichkeit ist so genannter Schwefelkies. Doch alles immer schön der Reihe nach! Feuer ist zunächst nur eine chemische Reaktion, wenn drei Dinge zusammen kommen: Brennstoff, Hitze und Sauerstoff. Fehlt eine der drei „Zutaten“ so gibt es auch keine Flamme, die wiederum wärmt und Licht spendet. ...
  • Feuerstein:
  • Feuerstein-Klingen:
  • Fischerei:
  • Floß:
  • Flöte von Geißenklösterle:
  • Flussaue:
  • Fruchtbarer Halbmond:
  • Fußspuren von Laetoli: Die Fußspuren von Laetoli wurden 1976 von Andrew Hill entdeckt. Dabei half im Kollege Zufall. Der Paläontologe von der Yale University befand sich bei einem Besuch in Laetoli in der Tuff 7 genannten Vertiefung. Als ein Kollege einen Klumpen Elefantendung nach ihm warf, duckte er sich weg und bemerkte seltsame Abdrücke. Wie sich später herausstellte handelte es sich um die fossilen Abdrücke von Regentropfen aber auch von Vögeln, Säugetieren und Wirbellosen. Diese Entdeckung wurde weiter untersucht und so fand man ein Jahr später noch andere Spuren. Diese wurden zunächst unter Vorbehalt als hominin klassifiziert. Im Juli 1978 stießen Forscher dann auf zwei parallel verlaufende Spuren. Sie stammten ohne Zweifel von aufrecht gehenden Individuen. Es konnte sich also nur um Abdrücke von frühen Vertretern der Gattung Homini handeln. Die Spur blieb über beinahe 30 Meter hinweg erhalten. ...

 

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G - Von Geiseltal bis Grube Messel:

  • Geiseltal: Das Geiseltal liegt in Sachsen-Anhalt – genauer westlich von Merseburg und damit im Saalekreis. Die in Mücheln entspringende Geisel ist Namenspatronin. Sie fließt nach ca. 17 km in die Saale. Im Geiseltal liegen Braunsbedra und Mücheln. ...
  • Glyptodon: Das Glyptodon gehörte zur Gattung der Säugetiere. Sie lebten in einem Zeitraum von mehreren hunderttausend Jahren während des Pleistozäns in Südamerika und starben erst vor ca. 12.000 Jahren aus. Sie gehören allerdings zur Gattung der Gepanzerten Nebengelenktiere, von denen heute als einziger Vertreter nur noch das Gürteltier lebt. ...
  • Göbekli Tepe:
  • Gondwana: Gondwana war einst ein Großkontinent, der während der Erdgeschichte auf der Südhalbkugel existierte. Während des Perms (vor 300 Millionen bis 251 Millionen Jahren) hatte Gondwanaland eine Ausdehnung von 73 Millionen Quadratkilometern. Im Vergleich dazu beträgt die komplette Oberfläche der Erdkugel 510 Millionen Quadratkilometer. Die aktuelle Landfläche, d. h. alle Kontinente und Inseln zusammen, macht davon nur rund 30 % aus. ...
  • Goseck: In Fachkreisen wird das Sonnenobservatorium von Goseck auch als „Kreisgrabenanlage von Goseck“ bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine jungsteinzeitliche Kultstätte, die am nordwestlichen Ortsrand von Goseck in Sachsen-Anhalt (Deutschland) entdeckt wurde. Bis dahin kannten die wenigsten das knapp 1000 Einwohner zählende Örtchen im Burgenlandkreis. Nach der Entdeckung der Kreisgrabenanlage war es mit der Ruhe und Beschaulichkeit in Goseck zunächst vorbei. ...
  • Gravettien:
  • Grube Messel:

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H - Von Harpune bis Hütte:

  • Harpune:
  • Himba:
  • Himmelsscheibe von Nebra: Als Himmelsscheibe von Nebra wird eine mit Gold-Applikationen verzierte Bronzeplatte aus der Bronzezeit bezeichnet. Sie zeigt astronomische Symbole und gilt daher als die älteste konkrete Darstellung des Himmels weltweit. Damit gehört die Himmelsscheibe von Nebra zu den wichtigsten bronzezeitlichen Funden überhaupt. Entdeckt wurde das Artefakt im Juli 1999 von Raubgräbern. Sie gingen Spuren auf dem Mittelberg nach. Dieser liegt in Sachsen-Anhalt (Deutschland) in der Nähe der Stadt Nebra. Letztere gab der Himmelsscheibe auch ihren Namen. Nach einer abenteuerlichen Odyssee gehört das Kunstwerk seit 2002 zum Bestand des Landesmuseums für Vorgeschichte Sachsen-Anhalt in Halle. ...
  • Höhle Hohler Fels:
  • Höhle von Altamira:
  • Höhle von Chauvet:
  • Höhle von Geißenklösterle:
  • Höhle von Lascaux:
  • Höhlenbär: Der ausgestorbene Höhlenbär (Ursus spelaeus) lebte vor 400.000 bis 28.000 Jahren. Er war perfekt an das Leben während der Kaltzeiten angepasst. Höhlenbären bevölkerten Europa von Nordspanien bis zum Ural. Die Tiere erreichten von der Kopf- bis zur Schwanzspitze eine Länge von 3,5 Metern. Die Schulterhöhe betrug die Größe eines ausgewachsenen Menschen - nämlich 1,70 m. Die Kolosse waren damit noch gewaltiger und furchteinflößender als der heutige Braunbär. Die größten Exemplare brachten ein Gewicht von über einer Tonne auf die Waage. ...
  • Höhlenlöwe: Einst durchstreifte die Großkatze Panthera leo spelaea Europa und Nordasien vor 300.000 bis 13.000 Jahren. Vielen ist das ausgestorbene Raubtier allerdings nicht unter seinem wissenschaftlichen Namen sondern nur als Höhlenlöwe bekann. Lange Zeit war sich die Wissenschaft nicht sicher, ob die Gattung tatsächlich eine Unterart des Löwen ist. Mittlerweile sind diese Zweifel aber ausgeräumt. Die Erstbeschreibung der Tierart erfolgte anhand eines Schädels, der aus der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth (Fränkische Alb) stammte. ...
  • Höhlenmalereien:
  • Holozän:
  • Holzkohle:
  • Holzspeer:
  • Homo antecessor:
  • Homo erectus:
  • Homo ergaster:
  • Homo floresiensis:
  • Homo habilis:
  • Homo heidelbergensis:
  • Homo neanderthalensis (Neandertaler): Der Neandertaler trägt den offiziellen lateinischen Namen „Homo neanderthalensis“. Der Name geht auf das Neanderthal zwischen Erkrath und Mettmann (NRW/Deutschland) zurück. Hier windet sich die Düssel entlang und dort wurde 1856 ein Teilskelett dieses menschlichen Vorfahrens gefunden. ...
  • Homo rhodesiensis:
  • Homo rudolfensis:
  • Homo sapiens (der moderne Mensch):
  • Homotherium (Scmitarkatze): Die Gattung Homotherium gehört mit zu den ausgestorbenen Säbelzahnkatzen. Sie lebte während des Pliozäns bis zum Pleistozän. In der Literatur findet sich neben dem Namen Homotherium oft auch noch die Bezeichnung Scimitarkatze. Die Überreste der Art wurden auf den Kontinenten Afrika, Asien, Europa und Amerika gefunden. Die Tiere erreichten ungefähr die Größe eines Löwen. In Amerika überlebten die letzten Individuen bis zum Ende der letzten Eiszeit. Sie starben somit ungefähr vor 12.000 Jahren aus. ...
  • Hund: Der Haushund trägt den wissenschaftlichen Namen Canis lupus familiaris. Die Hunde der mittlerweile geschätzten mehr als 800 Hunderassen (weltweit) werden aber nicht nur als reines Haustier sondern vielfach auch als Nutztier gehalten. Der Hund wird dem Wolf als Unterart zugeordnet, da diese Wildtiere als Stammväter der Hunde angesehen werden. Wissenschaftliche Untersuchungen haben mittlerweile belegt, dass der Hund von Wolf und nicht vom Schakal, Wildhund oder Kojote abstammt. Wann genau die Domestikation stattfand, ist noch nicht eindeutig geklärt. Wissenschaftliche Schätzungen gehen von einem Zeithorizont von 100.000 bis 15.000 Jahren aus. ...
  • Hütte: Als Hütte bezeichnet man heute ein kleines und einfach errichtetes Gebäude. Hier erfolgt eine Abgrenzung zum Haus, für dessen Errichtung deutlich mehr Aufwand betrieben wird, in dem es z. B. gemauert wird. ...

 

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I - Von Ida bis Inuit:

  • Ida (Darwinius masillae): Ida wurde ein Fossil der Primatengattung Darwinius masillae getauft. Die Überreste des urtümlichen Affens sind rund 47 Millionen Jahre alt und wurden in der Grube Messel (Darmstadt/Deutschland) entdeckt. ...
  • Iglu: Als Iglu bezeichnet man ein Schneehaus. Der Begriff Iglu stammt von dem Inuktitut-Wort „Illu“ ab. Es bedeutet allgemein Wohnung. Damit ist neben dem Schneehaus eigentlich auch das Qarmaq (= Grassodenhütte), ein Zelt oder ähnliches gemeint. Bis in die 1950er Jahre nutzten die Inuit Iglus als Wohnungen. Mittlerweile hat das Iglu im Alltag ausgedient. Es ist nur noch eine Touristenattraktion bzw. wird als schnell verfügbare Schutzhütte errichtet. ...
  • Inuit:

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J - Von Jäger und Sammler bis Jungsteinzeit:

  • Jäger und Sammler: Als Jäger und Sammler bezeichnet man all jene archaischen Kulturen, die für ihre Ernährung keinen Ackerbau oder Viehzucht betreiben sondern die ihren Nahrungsbedarf über das Sammeln von Früchten und das Jagen von Wildtieren decken. ...
  • Junge vom Turkana See: Der englische Name des Jungen vom Turkana-Sees ist weniger sperrig wie die deutsche Übersetzung: Turkana Boy. Noch einmal ein ganzes Stück melodischer klingt der afrikanische Name des Fossils: Nariokotome Boy. Es handelt sich dabei um ein außergewöhnlich gut und vollständig erhaltenes Skelett eines Individuums der Gattung Homo. Die männlichen Überreste wurden 1984 in Kenia am Nariokotome-Fluss entdeckt. Der Fundort liegt nur ca. 5 km westlich des Turkana-Sees. ...
  • Jungsteinzeit:

 

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K - Von Kaltzeit bis Küste:

  • Kaltzeit:
  • Katze:
  • Kenyanthropus platyops:
  • Kind von Taung: Der fossile Schädel eines jungen Vormenschen wird als Kind von Taung bezeichnet. Er wurde 1924 in der Ortschaft Taung (Südafrika) entdeckt und ist laut Datierung über zwei Millionen Jahre alt. ...
  • Klapper: Klappern gehört zum Handwerk. So zumindest lautet ein bekanntes Sprichwort. Doch Klappern gehören zu den ältesten Musikinstrumenten der Welt. Man zählt sie zu den Schlaginstrumenten. Dabei werden zwei oder mehr selbstklingende Teile gegeneinander geschlagen. ...
  • Kleidung:
  • Korowai:
  • Küste:

 

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L - Von Langhaus bis Lucy:

  • Langhaus:
  • Lichtung/Waldrand:
  • Löwenmensch: Beim sogenannten Löwenmenschen handelt es sich um eine Skulptur aus der Steinzeit, die im Hohlenstein-Stadel im Lonetal (Schwäbische Alb) gefunden wurde. Die 30 Zentimeter hohe Plastik zeigt einen menschlichen Körper. Allerdings wird der Kopf als der eines Höhlenlöwen - einschließlich der Mähne - dargestellt. Auch die Gliedmaßen sind denen des Löwen nachempfunden. Als Entstehungsepoche wurde das Aurignacien während der Jungpaläolithikum bestimmt. Damit hat der Löwenmensch ein Alter von ca. 35.000 Jahren und gilt als eines der ältesten Kleinkunstwerke der Menschheit. ...
  • Löss-Boden:
  • Lucy/Dinknesh:

 

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M - Von Machrauchenia bis Mrs. Ples:

  • Macrauchenia: Das Macrauchenia war ein sehr merkwürdiges Tier. Wenn man sein Aussehen mit heute lebenden Tieren beschreiben müsste, so war es eine Mischung aus Pferd, Okapi und Kamel allerdings mit der Rüsselnase der Saiga-Antilopen bzw. Tapire. ...
  • Mammut: Als Mammut bzw. in der Mehrzahl Mammuts bezeichnet man umgangssprachlich eine ausgestorbene Gattung der Elefanten. Der Wissenschaftliche Name dieser Familie lautet allerdings Mammuthus. Mammuts bevölkerten die Erde in einem Zeitraum, der sich von 4,5 Millionen Jahren bis vor 4000 Jahren erstreckte. Von den Mammuts gibt es verschiedene Arten, die vom Pliozän bis Pleistozän auf verschiedenen Kontinenten vorkamen. So gab es sie in Nordamerika, Europa und Asien aber auch in Afrika. ...
  • Mastodon:
  • Megafauna: Mit Megafauna wird derjenige Anteil von Tieren bezeichnet, die in einem Lebensraum die körperlich größten Organismen stellen. Genaugenommen ist die Einteilung willkürlich. Von der Megafauna wird als nächstkleinere Kategorie die Makrofauna unterschieden. Die kleinste Kategorie ist dann die Mikrofauna. ...
  • Megalodon: Der Megalodon war ein urzeitlicher Hai, der heute ausgestorben ist. Der wissenschaftliche Name lautet Carcharocles megalodon. Übersetzt bedeutet das so viel wie „Groß-Zahn-Hai“. In der Systematik der Haie wird diese Haiart der Familie der Makrelenhaie (Lamnidae) zugeordnet. Megalodon war der größte, bislang bekannte Hai der Erdgeschichte. Er lebte vom Miozän (60 bis 20,5 Millionen Jahren) bis zum späten Pleistozän. Er starb erst vor ca. 1,6 bis 11.000 Jahren aus. ...
  • Megantereon: Megantereon gehörte zur dem Säbelzahnkatzen. Die Art lebte während des Pliozäns und Pleistozäns also vor etwa 5 Millionen bis 500.000 Jahren. In der Literatur wird Megantereon auch als „Europäische Säbelzahnkatze“ bezeichnet. Dieser Name ist jedoch irreführend. Zum einen weil die Art auch durch Überreste in Afrika, Asien, Europa und Nordamerika nachgewiesen ist. Damit kann nicht von einer Beschränkung des Lebensraumes auf Europa ausgegangen werden. Zum anderen gab es in Europa verschiedene Arten von Säbelzahnkatzen, sodass nicht von der Europäischen Säbelzahnkatze schlechthin gesprochen werden kann. ...
  • Menschliche Evolution:
  • Moschusochse:
  • Mrs. Ples: Als Mrs. Ples wird ein außergewöhnlich gut erhaltener Schädel eines Australopithecus africanus bezeichnet. Es handelt sich dabei allerdings um einen einprägsamen Spitznamen, der auf die Fundgeschichte des Fossils abzielt. Es wurde 1947 von Robert Broom entdeckt. In seiner Erstbeschreibung ordnete Broom den Schädel der Gattung Plesianthropus (= „Fast-Mensch“) zu. Broom glaubte auch anhand von Schädelmerkmalen zu erkennen, dass es sich um den Schädel eines weiblichen Individuums handeln müsste. ...

 

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N - Von Neolothische Revolution bis Netze:

 

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O - Von Oase bis Ocker:

  • Oase: Der Begriff Oase kann aus dem Griechischen mit „bewohnter Ort“ übersetzt werden. Ursprünglich kommt der Begriff Oase aus dem Ägyptischen und bedeutet soviel wie „Grüne Inseln im Sandmeer“. Als Oase bezeichnet man in der Regel einen Fleck in der Wüste, an dem Vegetation gedeihen kann. Dies ist nur möglich, wenn es Wasser gibt. Oasen liegen daher an Quellen, Wasserstellen oder in einem Wadi (ausgetrocknetes Flusstal). ...
  • Obsidian: Bei Obsidian handelt es sich um natürlich vorkommendes Gesteinsglas, das vulkanischem Ursprungs ist. Es handelt sich um dabei um ein sogenanntes natürliches Glas.
    Der Name geht auf den Römer Obsius zurück. Dieser soll in der Antiken die ersten Obsidian-Steine aus Äthiopien nach Rom gebracht haben. ...
  • Ocker: Als Ocker werden Erdfarben bezeichnet. Sie kommen in nahezu unendlicher Vielzahl vor. In der Regel versteht man unter Ocker zunächst ein etwas graustichiges Orangegelb.
    Die Erdfarben bestehen aus Brauneisenstein, der mit Tonmineralen, Quarz und Kalk vermischt wird. Auch heute noch verwenden Künstler Ocker als Pigmente in ihren Farben. ...
  • Oldowan-Kultur:
  • Olduvai-Schlucht: Die Olduvai-Schlucht liegt im nördlichen Tansania. In der Landessprache heißt sie eigentlich Oldupai-Schlucht. Sie gehört gemeinsam mit dem Afar-Dreieck in Äthiopien und den Fundplätzen in der Provinz Gauteng in Südafrika zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Welterbestätte ist in die UNESCO-Liste mit dem Namen „Wiege der Menschheit“ (engl. Cradle of Humankind) eingetragen worden, da hier bedeutende Fossilien-Funde gemacht wurden, die einen Einblick in die Evolution des Menschen erlauben. Die Schlucht ist nicht nur bekannt wegen ihrer zahlreichen Hominiden-Fossilien aus dem Pleistozän. Sie gab auch einer ganzen Epoche der Menschheitsgeschichte ihren Namen: Der Oldowan-Kultur, die sich durch die älteste Nutzung von Steinwerkzeugen  auszeichnet. ...
  • Orrorin tugenensis:
  • Ötzi:
  • Out of Africa-Hypothese:

 

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P - Von Palorchestes bis Przewalski-Pferd:

  • Palorchestes: Die ausgestorbene Gattung Palorchestes gehörte zu den Beuteltieren Australiens. Sie lebte im Zeitraum von vor 10 Millionen Jahren bis vor 50.000 Jahren und damit vom Miozän bis zum späten Pleistozän. Andere Quellen schreiben auch von einem Zeitraum von 11 Millionen Jahren bis 11.000 Jahren. Damit dürften die Vorfahren der heutigen Aborigines mit Individuen von Palorchestes Bekanntschaft gemacht haben. ...
  • Paranthropus:
  • Paranthropus aethiopicus:
  • Paranthropus boisei:
  • Paranthropus robustus:
  • Paläolithikum:
  • Peking-Mensch:
  • Pelorovis: Pelorovis gehörte zur Gattung der Rinder und lebte vom Pliozän über den Pleistozän bis zum Holozän in Afrika. Erstmalig trat die Gattung vor ca. 2,5 Millionen Jahren auf den Plan der Evolution. Die Art Pelorovis antiquus überlebte in Nordafrika bis vor rund 4000 Jahren. Erst dann starb sie aus. Untersuchungen lassen die Vermutung zu, dass Pelorovis der modernen Gattung der Rinder (Bos) sehr nahe steht. Möglicherweise war er der Urahne der heutigen Rinder. Allerdings ist Pelorovis antiquus nachweislich eng mit dem Afrikanischen Büffel verwandt. ...
  • Pemmikan: Als Pemmikan wird eine nahrhafte und haltbare Mischung aus zerstoßenem Dörrfleisch und Fett bezeichnet. Das Wort selbst stammt aus der Sprache der Cree: Pimikan. Dieser war für die Indianer Nordamerikas ein wichtiger Reiseproviant. Sie führten es immer als Notration mit sich. ...
  • Pfeil und Bogen:
  • Pleistozän:
  • Przewalski-Pferd/Takhi:
  • Pyrit: Pyrit ist ein Mineral, das zur Klasse der Sulfide und Sulfosalze gehört. Die chemische Bezeichnung lautet Eisen(II)-disulfid. Im Volksmund ist Pyrit allerdings als Schwefelkies, Katzengold, Narrengold oder Lebereisenerz bekannt. ...

 

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Q - wie Quartär:

 

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R - Von Rasseln bis Rötel:

  • Rasseln:
  • Rentier:
  • Riesenfaultier: Eine Reihe von ausgestorbenen, sehr großen Faultierarten werden als Riesenfaultiere bezeichnet. Sie kamen nur auf dem amerikanischen Kontinent vor und konnten durchaus mehrere Tonnen Gewicht auf die Waage bringen. Allein durch ihr Gewicht mussten Riesenfaultiere anders leben als ihre jetzigen Verwandten. Sie kletterten nicht auf Bäume sondern lebten auf dem Boden. ...
  • Riesenhirsch: Megaloceros war ein sehr großer Hirsch, der deshalb auch zu recht den Beinamen Riesenhirsch trägt. Er lebte bis in den späten Pleistozän in Eurasien und Nordafrika. Der lateinische Name setzt sich aus den griechischen Wörtern "mega" für riesig und "ceras" für Horn zusammen. ...
  • Rindergiraffen (Sivatherium): Rindergiraffen tragen den lateinischen Namen Sivatheriinae. Es handelt sich dabei um eine Familie von ausgestorbenen, giraffenartigen Huftieren. Sie lebten im Miozän, Pliozän und Pleistozän. Dieser Zeitraum erstreckt sich von 11,8 Millionen Jahren bis vor 8000 Jahren, wo die letzten Exemplare ausstarben. ...
  • Rötel:

 

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S - Von Säbeleichhörnchen bis Stonehenge:

  • Säbelzahneichhörnchen: Cronopio dentiacutus war ein mausgroßes Säugetier, dass während der Kreidezeit vor 100 bis 93 Millionen Jahren in Südamerika lebte. Der Erstfund wurde 2002 in der Provinz Rio Negro (Patagonien/Argentinien) gemacht. Die ausgestorbene Tierart gehört zu den sogenannten Drylestoiden. Aus dieser Tiergruppe entwickelten sich heutigen Beutelsäuger und Höheren Säugetiere. ...
  • Säbelzahnkatze: Die Säbelzahnkatzen bilden eine ausgestorbene Unterfamilie der Katzen (Felidae). Ihr wissenschaftlicher Name lautet Machairodontinae.
  • Sahelanthropus tchadensis:
  • Saiga-Antilope: Die Saiga-Antilopen bevölkern noch heute in Form von zwei Unterarten (westliche Saiga und Mongolische Saiga) die eurasischen Steppen. Das Charakteristischste an den Huftieren ist ihre rüsselartige Nase. Die Tierart ist akut vom Aussterben bedroht, da Wilderei und Jagd den Populationen zusetzen. Außerdem verschwindet mehr und mehr der Lebensraum der Tiere. ...
  • San:
  • Schilfboot: Wie der Name Schilfboot es bereits vermuten lässt, bestehen diese Wasser-Transportfahrzeuge hauptsächlich aus dem Rohstoff Schilf. Es gibt Schilfboote mit und ohne Segel. Selbst in der heutigen Zeit haben sie in der Regel keinen Motor. ...
  • Schöninger Speere: Als Schöninger Speere werden acht Wurfspeere aus Holz bezeichnet. Die Jagdwaffen stammen aus der Altsteinzeit und kamen zwischen 1994 und 1998 im Braunkohletagebau Schöningen (Niedersachsen/Deutschland) wieder ans Tageslicht. Zunächst wurde das Alter der Holzspeere auf 400.000 Jahre geschätzt. Mittlerweile gehen andere Analysen von einem Alter von etwa 270.000 Jahren aus. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei dem Fund um die bislang ältesten, vollständig erhaltenen Jagdwaffen in der Geschichte der Menschheit. ...
  • Schrapper: Als Schrapper bezeichnet man all jene gerippten Objekte zum Musikmachen, die durch Schrubben mit der Hand oder mit einem Stab gespielt werden. Bei den Schrapinstrumenten wird der Rhythmus durch das Ratschen, Kratzen bzw. Entlang-Schaben auf gewellten oder gezahnten Oberflächen erzeugt. Heutzutage wird beispielsweise der Auftritt eines Teufelsgeigen-Spieler sehr häufig mit einem Waschbrett begleitet. Das Waschbrett wird damit zum Musikinstrument Schrapper umfunktioniert. ...
  • Schwirrer/Schwirrholz: Das Schwirrholz bzw. Schwirrgerät wird in der Kurzform auch Schwirrer genannt. Es gehört zu den sogenannten Wirbelaerophonen und ist eines der ältesten Musikinstrumente bzw. Kommunikationsmittel. Wegen der erzeugten Lautstärke und Tönen wird es im Englischen auch Bullroarer genannt. ...
  • Seefahrt:
  • Simosthenurus: Simosthenurus gehörte zu einer Gattung großer Kängurus. Die Vertreter lebten in Australien in der Zeitspanne von vor 5 Millionen Jahren bis vor ca. 50.000 Jahren. Der lateinische Name setzt sich zusammen aus der Wort Simo für kurze Schnauze und Sthenurus, was eine Känguru steht. Man kann den Namen als mit Kurzschnauzenkänguru übersetzen. ...
  • Smilodon (Säbelzahntiger): Der Name Smilodon bedeutet, übersetzt aus dem Griechischen, nicht weniger als Säbelzahn. Die Tiere gehörten einst zu den Säbelzahnkatzen und werden gerne im Volksmund auch Säbelzahntiger genannt. Säbelzahnkatzen unterscheiden sich allerdings deutlich von heute lebenden Großkatzen wie dem Tiger. Daher ist der Name Säbelzahntiger eigentlich nicht ganz korrekt.
    Der lateinische Gattungsname der Säbelzahnkatzen lautet Machairodontinae. Sie waren während des Pleistozäns auf dem amerikanischen Kontinent weit verbreitet. Das Smilodon selbst ist eine Unterart der Säbelzahnkatzen und überlebte bis zum Ende der letzten Eiszeit. Es starb erst vor ca. 12.000 Jahren aus. ...
  • Speerschleuder:
  • Steinwerkzeug:
  • Steinzeit: Die Steinzeit heißt deshalb Steinzeit, weil der wichtigste Werkstoff der damaligen Menschheit vorrangig Stein war und dies ist mit ein Grund dafür, dass die Steinwerkzeuge die Zeiten überdauern konnten. Natürlich nutzten die Menschen auch Geräte aus Holz, Knochen oder Horn. Diese jedoch verwitterten sehr oft, sodass es nur wenige solcher Funde gibt. ...
  • Steinzeitdiät (Paläo-Diät): Die Steinzeitdiät, die in diversen Zeitschriften auch als Paläo-Diät bezeichnet wird, ist definitiv keine Diät, die bereits von den Frauen in der Steinzeit bewusst praktiziert wurde, weil es gerade „chic“ war. Auf solche Ideen sind die Menschen damals garantiert nicht gekommen. Die ersten Menschen waren sicherlich froh, wenn sie genügend zu essen hatten und werden in solchen Zeiten so viel gegessen haben wie es ging. Auch weil sie genau wussten, dass wieder Zeiten des Nahrungsmangels und des Hungers kommen können. ...
  • Stonehenge:

 

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T - Tarpan bis Trommeln:

  • Tarpan/Wildpferd:
  • Terrorvogel:
  • Toxodon: Zuschauern der BBC-Serie „Prehistoric Park“ dürfte das Toxodon bekannt sein. In einer Szene wird eines dieser Säugetiere von zwei Säbelzahnkatzen attackiert. Die Toxodons lebten in Südamerika im Zeitraum von 3,6 Millionen Jahren bis ca. 13.000 Jahren. Manche Quellen schreiben auch, das die letzten Individuen erst vor 11.700 Jahren von der Erde verschwanden. Die Art überdauerte also den Pliozän und auch den Pleistozän mit den Eiszeiten. ...
  • Trommeln:

 

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U - Von Uluru bis Urpferd:

  • Uluru (Ayers Rock): Der Uluru gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Australiens. In vielen Reiseführern findet man den markanten Berg auch unter der englischen Bezeichnung Ayers Rock. Sein Aborigines-Name bedeutet übersetzt so viel wie „schattiger Platz“. Allerdings bezeichnen viele Australier die Formation als das rote Herz, denn der Berg liegt im Northern Territory und markiert in etwa die geografische Mitte von Downunder. ...
  • Urpferd:

 

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V - Von Venus Bierden bis Vogelherdhöhle:

  • Venus von Bierden: Obwohl die Venus von Bierden mit zu den sogenannten Venusfigurinen gezählt wird, handelt es sich hier weniger um eine Plastik als vielmehr um einen flachen Stein. Dieser Sandstein hat die Maße von ca. fünf mal acht Zentimetern. Der Stein diente einst wahrscheinlich als Retuscheur, d. h. mit ihm wurden andere Steinwerkzeuge durch Schleifen bearbeitet. ...
  • Venus von der Schwäbischen Alb:
  • Venus vom Galgenberg: Die Venus vom Galgenberg wird auch Fanny vom Galgenberg genannt. Doch egal für welchen Lieblingsnamen man sich bei der Venusfigurine entscheidet, es handelt sich hierbei um eine der ältesten figürlichen Darstellungen eines Menschen bzw. einer Frau. Die Skulptur wurde vor mehr als 30.000 Jahren von einem Steinzeit-Künstler aus grünem Serpentin/Amphibolit gefertigt. Archäologen ordnen das frühe Kunstwerk der Epoche und Kultur des Aurignacien zu. Gemeinsam mit der Venus vom Hohlen Fels (auch Venus von der Schwäbischen Alb genannt) hält die Venus vom Galgenberg den Rekord der ältesten Venusfigurinen der Welt. ...
  • Venus von Willendorf: Die Venus von Willendorf ist vielleicht eine der bekanntesten Frauen der Welt. Es handelt sich dabei um die Abbildung einer Frau aus der Epoche des Gravettien. Als bekanntestes Fundstück Österreichs ist die Venus von Willendorf heute im Naturhistorischen Museum in Wien ausgestellt. ...
  • Vogelherdhöhle:

 

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W - Von Warmzeit bis Wurfholz:

  • Warmzeit:
  • Weichsel-Eiszeit:
  • Wohnhöhle: Heutzutage bezeichnet man als Wohnhöhle eine künstliche geschaffene, sich selbsttragende Aushöhlung, die für Wohnzwecke genutzt wird.
    Während der Steinzeit allerdings nutzten die ersten Menschen natürliche Höhlen und Felsvorsprünge, um hier geschützt vor Wind, Wetter und Raubtieren ihr Lager aufzuschlagen. Später dann bauten sie sich einfache Hütten aus Ästen und Stangen bzw. Zelte, die mit Tierhäuten bespannt wurden. Diese Wohnstätten hatten den Vorteil, dass sie transportabel waren und man so schneller und problemloser den Herden hinterher ziehen konnte.
  • Wollhaarnashorn: Das Wollnashorn, das vielfach auch als Wollhaarnashorn oder Fellnashorn bezeichnet wird, trägt den wissenschaftlichen Namen Coelodonta antiquitatis. Es ist heute ausgestorben. Einst bevölkerte es die Steppen zwischen Westeuropa und Ostasien während der Eiszeiten. Die Art lebte von vor ca. 2,5 Millionen Jahren bis vor ca. 11.000 Jahren. ...
  • Wurfholz: Das Wurfholz gehört zu den ältesten Waffen der Menschheit. Es ist eine Erfindung der frühen Wildbeuter-Kulturen. Selbst Affen wurden schon dabei beobachtet, dass sie versuchen, mit von Bäumen herabgeworfenen Stöcken oder harten Früchten Angreifer in die Flucht zu schlagen. Einige Anthropologen gehen deshalb davon aus, dass das Wurfholz als Werkzeug und Waffe vielleicht noch älter ist als der Speer. ...

 

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X - wie Xylophon

  • Xylophon: Ob das Xylophon bereits in der Steinzeit tatsächlich genutzt wurde, war nicht herauszubekommen. Es gehört allerdings zu den Idiophonen und dort in die Familie der Stabspiele (engl. mallet percussion). Verwandte Musikinstrumente, da zur gleichen Instrumentenfamilie gehörend, sind das Marimbaphon (Marimba), das Glockenspiel und das Vibraphon. ...

 

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Y wie Yak

  • Yak: Der wissenschaftliche Name des Yaks lautet Bos mutus. Es handelt sich dabei um eine Rinderart, die in Zentralasien beheimatet ist. In der Literatur findet sich oftmals auch die Schreibweise Jak. In Deutschland wird der Yak auch auf Grund seiner grunzenden Laute als (Tibetischer) Grunzochse bezeichnet. Die geläufigere Bezeichnung Yak stammt aus der tibetischen Sprache. Man betitelt dort allerdings nur männliche Tiere als yag. Weibliche Tiere heißen bri. ...

 

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Z - Von Zelt bis Zweikorn:

  • Zelt: Auf Festivals sind Zelte heutzutage eine praktische Sache. Wenn man vom Feiern genug hat, dann legt man sich hinein und kann abgeschirmt vom Trubel ein wenig schlafen. Doch Zelte sind schon seit langer Zeit eine Unterkunft, die viele Jahrtausende lang Wohn- und Schlafstatt war und bei einigen Völkern diese Funktion noch immer innehat. ...
  • Zunderschwamm: Der Zunderschwamm ist ein Pilz, der vorwiegend an alten, abgestorbenen Bäumen wächst. Er gehört zur Gattung Fomes, die wiederum zur Familie der Polyporaceae gehört. Seinen umgangssprachlichen Namen bekam der Pilz wegen seiner Verwendung als Zunder. Als Zunder bezeichnet man im Allgemeinen jedes sehr leicht brennbare Material, das zum Anzünden bzw. Entzünden von Feuer genutzt werden kann. ...
  • Zweikorn → Emmer
Aktualisiert ( Donnerstag, 15. November 2012 um 23:32 Uhr )
 

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