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Deutschland - Länderprofil & UNESCO-Welterbe - Bundesrepublik Deutschland (Germany)

World Heritage in Germany (Wordle)

Länderprofil Deutschland

Deutschland ist ein mitteleuropäischer Staat, der sich zur Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Föderalismus bekennt. Die 16 deutschen Bundesländer bilden die Bundesrepublik Deutschland. Die Nachbarländer Deutschlands sind im Norden Dänemark, im Osten Polen, im Südosten Tschechien, im Süden Österreich und die Schweiz sowie im Westen Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande.

Naturräumlich wird das Land im Norden durch die Nord- und Ostsee sowie im Süden durch die Alpen begrenzt. Die sich dadurch ergebende Abfolge der Naturräume ist: Norddeutsches Tiefland, Mittelgebirgszone und Alpenvorland mit Alpen. Die größten Flüsse sind Rhein, Donau, Elbe, Oder, Weser und Ems. Die größten Seen sind die Müritz und der Bodensee. An der Küste gibt es eine Reihe von vorgelagerten Inseln. Hier seien sowohl die Inselgruppen der Ostfriesischen Inseln und der Nordfriesischen Inseln in der Nordsee als auch die Inseln Hiddensee, Rügen und Usedom in der Ostsee als Beispiele genannt.

Da das Staatsterritorium in der gemäßigten Klimazone liegt, wird die Flora von Laub- und Nadelwäldern geprägt. In den Alpen bietet der alpine Lebensraum nochmals besondere Lebensbedingung. Sowohl die Flora als auch die Fauna weisen durch die vielfältigen Standortfaktoren auf Grund des Geländeprofils, der Geländehöhe und der –geologie eine hohe Diversifikation auf. Von West nach Ost kommt es durch den Übergang vom Westseitenklima zum Kontinentalklima zu entsprechenden Veränderungen in der natürlichen Vegetation.

Bundesrepublik Deutschland

Flagge Deutschlands
Bundeswappen Deutschlands
Flagge Wappen
Amtssprache Deutsch
Hauptstadt Berlin
Staatsform Parlamentarische Bundesrepublik
Regierungsform Parlamentarische Demokratie
Staatsoberhaupt Bundespräsident
Regierungschef Bundeskanzler
Fläche 357.111,91 km²
Einwohnerzahl 81,729 Mio.
Bevölkerungsdichte 229 Einwohner pro km²
Währung Euro (1 € = 100 ct)
Gründung
  • 18. Januar 1871: Deutsches Reich
    (völkerrechtl. 1. Juli 1867: Norddeutscher Bund)
  • 23. Mai 1949: Bundesrepublik Deutschland
    (Grundgesetz)
Nationalhymne Lied der Deutschen (dritte Strophe)
Nationalfeiertag 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit)
Zeitzone UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März bis Oktober)
Kfz-Kennzeichen D
Internet-TLD .de
Telefonvorwahl +49

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Topografie Deutschlands

Deutschland gehört mit zu den am dichtesten besiedelten Ländern der Erde. Es gehörte zur den Gründungsmitgliedern der Europäischen Union, ist Mitglied in der Währungsunion, den Vereinten Nationen, der OECD und der NATO. Da Deutschland die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt ist, ist es auch Mitglied bei den G8 und den G20. Das Land ist die zweitgrößte Export- und nach den USA und Japan die drittgrößte Importnation.

Die Geschichte des Landes war sehr wechselvoll und kann an dieser Stelle nicht einmal ansatzweise angerissen werden.
Das Gebiet Deutschlands war bereits in der Steinzeit besiedelt. Während des Römischen Reiches machten germanische Stämme das Leben der Besatzer aus dem Fernen Rom nicht leicht. Hier sei nur an die Schlacht im Teutoburger Wald gedacht. Infolge der Scharmützel wurde die Grenze zwischen dem Römischen Einflussgebiet und den Gebieten der Sachsen, Bajuwaren und Franken mit Hilfe des Limes befestigt.
Während der Völkerwanderung besiedelten auch Slawen das Gebiet des heutigen Deutschlands. Von einem deutschen Reich spricht man jedoch erst seit der Entstehung des deutschen Königtums im 10. Jahrhundert. Dieses entstand aus der Tradition des Fränkischen Reiches. Das Herrschergeschlecht der Ottonen gewann durch die Nähe zum Papsttum das Kaiserrecht und legte so den Grundstein für das Heilige Römische Reich deutscher Nation.

Der Staatsbildungsprozess in der frühen Neuzeit spielte sich vielfach auf der territorialen Ebene ab und nicht auf Reichsebene. Es kam zur Reformation, der Gegenreformation und schließlich zum Dreißigjährigen Krieg. Hier verschoben sich nicht nur dauerhaft die Grenzen zwischen Katholiken und Protestanten sondern die demografischen Verschiebungen veränderten auch die politischen Konstellationen. Es stiegen neben den österreichischen Habsburgern auch die preußischen Hohenzollern zur zweiten deutschen Großmacht auf. In Folge der Französischen Revolution und der dadurch ausgelösten Koalitionskriege ging das Heilige Römische Reich unter. Die Befreiungskriege gegen Napoleon führten jedoch zu einem neuen Verständnis des Deutschtums. Diese Bewegung konnte auch vom Deutschen Bund, der sich infolge der Restaurationsbemühungen gründete, nicht aufgehalten werden. Eine erste bürgerliche Revolution mit freiheitlichen Bestrebungen gab es 1848/49. Sie wurde niedergeschlagen, doch der Impuls für eine nationale Einheit Deutschlands war gegeben. Das Deutsche Kaiserreich wurde m Jahre 1871 nach den erfolgreichen Kriegen gegen Österreich und Frankreich gegründet. Die Industrialisierung, ein hohes Bevölkerungswachstum und die Urbanisierung prägten das 19. und frühe 20 Jahrhundert in Deutschland. Mit Ende des 19. Jahrhundert kamen noch späte imperialistische Züge hinzu. Die Weltmachtambitionen von Kaiser Wilhelm II. steuerten auf die erste große Katastrophe des 20. Jahrhunderts zu. 1914 brach der Erste Weltkrieg aus, der 1918 in der deutschen Niederlage und dem als schmachvoll empfundenen Frieden von Versailles endete.

Die Revolution von 1918/19 brachte das Ende des Kaiserreiches und führte zur Gründung der Weimarer Republik. Sie war der erste demokratische Staat auf deutschem Boden. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise 1929/30 gewannen die Nationalsozialisten immer mehr al Einfluss. 1933 konnten sie ihre nationalsozialistische Diktatur manifestieren. Von Anfang an gingen sie gegen Regimegegner mit Gewalt vor. Mit dem Zweiten Weltkrieg wollte das Dritte Reich seine Expansionspolitik verwirklichen und die europäischen Juden vernichten. Die Verbrechen der NS-Zeit sind das traurigste Kapitel deutscher Geschichte.

1945 musste die Wehrmacht vor den alliierten Siegermächten kapitulieren. Damit begann jedoch die Teilung Deutschlands und Berlin. Es entstand eine östliche Besatzungszone unter Führung der Sowjetunion sowie drei westliche Besatzungszonen unter amerikanischer, französischer und britischer Hoheit. Aus den drei Westzonen wurde 1949 die Bundesrepublik Deutschland (BRD) gegründet. Aus der Westzone entstand die Deutsche Demokratische Republik (DDR). Der Bau der Mauer 1961 zementierte die Teilung Deutschland. Die DDR überwachte nun die militärisch gesicherte innerdeutsche Grenze streng.

Doch 1989 führte die friedliche Revolution das Ende der SED-Diktatur herbei. Bei den ersten freien Wahlen zur Volkskammer im März 1990 sprach sich die Mehrheit der Bevölkerung für die Einheit aus. Damit war der Weg für die deutsche Wiedervereinigung am 03.10.1990 frei. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks durch Glasnost und Perestroika war der Weg für eine Neuordnung frei. Die vier ehemaligen Siegermächte stimmten dem Vorhaben zu. Mit dem vereinigten Deutschland reifte auch die Idee eines geeinten Europas. Deutschland erfüllte in den darauffolgenden Jahren die an das Land gestellten Erwartungen bei der Einführung des Euros ebenso wie bei der EU-Osterweiterung.

 

UNESCO-Welterbe in Deutschland

 

UNESCO-Weltkulturerbe

Aachener KaiseromAachener Dom: Bereits 1978 wurde der Aachener Dom in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Damit war das Bauwerk das erste deutsche Weltkulturerbe.  In der Aufnahme-Begründung erklärte das Welterbe-Komitee, dass der Dom sowohl bau- als auch kunstgeschichtlich von unschätzbarem Wert ist und vielen Baumeistern als Vorbild diente. ...

Kloster LorschAbtei und Altenmünster des Klosters Lorsch: Die kleine Ortschaft Lorsch liegt zwischen Worms und Darmstadt. Die berühmte Torhalle ist eines der wenigen aus der Karolinger Zeit erhaltenen Denkmäler. Wegen ihrer Pracht wird sie auch als Königshallte bezeichnet. Sie konnte über die Jahrhunderte hinweg ihr ursprüngliches Aussehen bewahren. Einst war sie Teil einer mächtigen Klosteranlage. Die Größe des Ensembles in der Vergangenheit lässt sich heute jedoch nur noch erahnen. ...

Altstadt von RegensburgAltstadt von Regensburg mit Stadtamhof (z. B. Altes Rathaus, Dom, Steinerne Brücke): Das UNESCO-Welterbe in Regensburg heißt offiziell „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“. Es wurde 2006 als Weltkulturerbe anerkannt. Im Hochmittelalter war Regensburg eines der politischen Zentren des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Ebenso gab es einen regen Handel mit Waren aus ganz Europa.  Regensburg galt damals nicht als der Ostzipfel Bayerns sondern es war der Nabel. Die Altstadt blieb über die Jahrhunderte als intakte mittelalterliche Großstadt erhalten.  Heute ist Regensburg bekannt für die Domspatzen und die Bratwürste. Damals kamen die Menschen in die Stadt wegen des Silbers und der Seide. ...

Bamberger AltstadtAltstadt von Bamberg (größter unversehrt erhaltener Stadtkern in Deutschland): Bamberg gilt als Modell für die Grundstruktur einer Stadt im frühen Mittelalter. Genau wegen ihrer Einzigartigkeit wurde die Altstadt 1993 vom UNESCO-Welterbe-Komitee geadelt und als Weltkulturerbe in die Welterbeliste aufgenommen.  Mit einem Stadtplan aus dem Mittelalter würde man sich auch im Zeitalter von GPS und Navigationsgeräten problemlos in der fränkischen Stadt zu Recht finden. ...

Märkgräfliches Opernhaus in BayreuthMärkgräfliches Opernhaus in Bayreuth: Das markgräfliche Opernhaus in Bayreuth bekam 2012 den Titel eines UNESCO-Weltkulturerbes verliehen. Das UNESCO-Komitee begründete die Entscheidung, dass diese Institution das bedeutendste und das am besten erhaltene Beispiel für die Theaterkultur des Barocks sei. Unter Experten gilt das Opernhaus als eines der wichtigsten baulichen Zeugnisse der absolutistischen Gesellschaft. Es ist damit die Repräsentation der höfischen Opernhausarchitektur während des 18. Jahrhunderts. ...

Rammelsberg, Goslar und die Oberharzer WasserwirtschaftBergwerk Rammelsberg und die Altstadt von Goslar: Es war über 1000 Jahre im Dauereinsatz – das Erzbergwerk Rammelsberg bei Goslar. Dies ist einmalig in der Welt. Und so steht es zusammen mit der mittelalterlichen Altstadt Goslars seit 1992 auf der Als Weltkulturerbe auf der UNESCO-Welterbeliste. ...

Bremer Rathaus & RolandBremer Rathaus und Bremer Roland: Das Rathaus und der Roland von Bremen sind Repräsentanten der Hanse, die jährliche Hunderttausende Touristen anlocken. Bremen gehörte der Hanse seit 1358 an. Das Rathaus jedoch wurde erst Anfang des 15. Jahrhunderts im Stil der Gotik errichtet. Im  frühen 17. Jahrhundert renovierten es die Bremer dann im Stil der sogenannten Weser-Renaissance. Die auf dem Marktplatz 1404 errichtete Rolandstatue gilt als der Wächter der hanseatischen Freiheit schlecht hin. Die UNESCO nahm 2004 das Bremer Rathaus und die Rolandsfigur in die Welterbeliste auf. Ein Jahr später wurde mit der Aufnahme der Grimmschen Märchen in das UNESCO-Weltdokumentenerbe ein weiteres Bremer Wahrzeichen von der UNESCO geehrt: Die Bremer Stadtmusikanten. ...

Bauhaus Dessau & WeimarDie Bauhaus-Stätten in Dessau und Weimar (Bauhaus Dessau, Kunstgewerbeschule Weimar, Musterhaus „Am Horn“ und andere): 1996 sind die Bauhausstätten fast 70 Jahre nach der Einweihung des berühmten Gropiusgebäude in Dessau von der UNESCO mit dem Titel Weltkulturerbe geadelt und in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen worden. Mit Denkmälern in Weimar und Dessau erstreckt sich diese Welterbe-Stätte auf die deutschen Bundesländer Thüringen und Sachsen-Anhalt. In der Begründung weist die UNESCO daraufhin, dass das Bauhaus und die nach ihm benannte Bauhaus-Schule die Architektur durch revolutionäre Ideen beeinflusste. ...

Dom und Michaeliskirche in HildesheimDom St. Mariae und Michaeliskirche in Hildesheim: Genauso wie die ehemalige Benediktinerabteikirche St. Michael kündet der Dom in Hildesheim von der Meisterschaft der religiösen Kunst im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Zu beiden Gebäuden gehören wertvolle Kunstschätze, die einmalig auf der Welt sind. Sie vermitteln eine Eindruck von der Einrichtung romanischer Kirchen im Okzident. Die UNESCO listet deswegen seit 1985 den Hildesheimer Dom und die St. Michael Kirche als UNESCO-Weltkulturerbe. ...

Speyerer DomDom zu Speyer: Der Dom zu Speyer ist das größte Denkmal seiner Zeit. Errichtet wurde das einstmals größte Bauwerk der christlichen Welt in zwei großen Bauphasen. Die Bauarbeiten des ersten Bauabschnitts zogen sich von 1025 bis 1061 hin. Im zweiten Bauabschnitt wurde von 1082 bis 1106 gebaut. Der Maria und dem heiligen Stephan geweihte Dom war die Grablege-Stätte der salischen Kaiser.
Als Hauptwerk der romanischen Baukunst in Deutschland wurde der Dom 1981 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. ...

Weimarer KlassikEnsemble Klassisches Weimar: Die Weimarer Klassik ist nicht nur in der Literatur, Wissenschaft und Kultur eine bedeutende Epoche. Mit der Aufnahme des Ensembles „Klassisches Weimar“ unterstreicht die UNESCO die Bedeutung dieser Schaffensperiode und möchte ein einzigartiges Zeugnis dieser Zeit erhalten.
Als Weimarer Klassik gilt jene nachwirkende Kulturepoche, in der in einer mitteleuropäischen Residenzstadt die bürgerliche Aufklärung durch einen Fürstenhof vorbereitet wurde, denn die Herrscher des kleinen Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach erkannten die Reformbedürftigkeit ihres Landes. Sie versuchten deswegen, bürgerliche Persönlichkeiten wie Goethe, Schiller, Liszt, Wieland oder Herder an den Hof zu holen und so das System kulturell und politisch zu reformieren. Dieses Kalkül ging erfolgreich auf. ...

Fagus-Werk in AlfeldFagus-Werk in Alfeld: Im niedersächsischen Alfeld in der Nähe von Hannover liegt das sogenannte Fagus-Werk. Hier hat die moderne Industriearchitektur ihren Ursprung. Als Walter Gropius den Auftrag für ein Gebäude der Fagus GmbH annahm, war er noch ein junger Architekt und dies sein erster großer Bau. Bis zum späteren Ruhm als Stararchitekt des Bauhauses sollten noch viele Jahre vergehen und dennoch wird das Fagus-Werk immer in einem Atemzug mit der Bauhaus-Architektur genannt. Vieles wird hier vorweggenommen. ...

Fürst-Pückler-Park Bad MuskauFürst-Pückler-Park in Bad Muskau: Der Muskauer Park bzw. Park Muzakowski ist ein Beispiel für ein grenzüberschreitendes Weltkulturerbe. Es wurde 2004 von der UNESCO als polnisch-deutsches Welterbe in die UNESCO-Liste aufgenommen. Der Park wurde von Prinz Hermann von Pückler-Muskau an beiden Ufern der Neiße in den Jahren 1815 bis 1844 angelegt. Heute erstreckt sich allerdings genau hier die deutsch-polnische Grenze.
Der Muskauer Park gilt als ein harmonisches Gartenkunstwerk. Viele Besucher sprechen auch ehrfurchtsvoll von der Naturmalerei. Die Parkanlage beeinflusste später die Landschaftsarchitektur in Europa und Amerika. Das Projekt gilt als grenzüberschreitendes Musterbeispiel bei der bilateralen Restaurierung eines Kulturgutes. ...

Der LimesGrenzanlagen des Römischen Reichs: Obergermanisch-Raetischer Limes: Die UNESCO nahm den obergermanisch-rätischen Limes 2005 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes auf.  Der Limes bildet gemeinsam mit dem Handrianswall in Großbritannien die grenzüberschreitende Welterbestätte „Grenzen des Römischen Reiches“. Der Hadrianswall steht allerdings schon seit 1987 auf der Welterbe-Liste. ...

Altstadt der Hansestadt LübeckHansestadt Lübeck mit Holstentor: Als die Hansestadt Lübeck 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, war dies der erste Fall, dass in Nordeuropa eine ganze Altstadt den Schutzstatus verliehen bekam. Das Welterbekomitee begründete seine Entscheidung damit, dass in Lübeck nicht nur die markante Stadtsilhouette sondern auch die vorindustrielle Bausubstanz geschlossen erhalten geblieben war. Einen weiteren Pluspunkt brachte Lübecker Untergrund ein: Er ist sehr ergiebig. Archäologen können durch die gemachten Funde hervorragend das mittelalterliche Städtewesen erforschen. ...

Stralsund & WismarHistorische Altstädte von Stralsund und Wismar: Die Altstädte von Stralsund und Wismar wurden aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit als Hansestädte 2002 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
Die Hanse war einst im 14. Jahrhundert ein Städtebund. Sowohl die Altstadt von Stralsund als auch die von Wismar konnten den mittelalterlichen Grundriss fast unverändert bewahren. Sie gelten daher als Zeugnis für den Aufbau von Seehandelsstädten nach sogenanntem Lübischen Recht. ...

Kloster MaulbronnKloster Maulbronn (Zisterzienserabtei): Das Kloster von Maulbronn liegt in der Nähe von Karlsruhe. Das Land trat ursprünglich der Bischof von Speyer an eine kleine Gruppe von Zisterzienser-Mönchen ab. Diese machte sich daran, im Salzachtal ein Kloster aufzubauen, das heute als die am besten und vollständigsten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage gilt, die sich nördlich der Alpen befindet. Mit Hilfe von Maulbronn können andere, verstümmelte Klosteranlagen rekonstruiert werden. Die topografische Situation ist über die Jahrhunderte hinweg nahezu ungestört erhalten geblieben. Auch die von den Zisterziensern angelegte und geprägte Kulturlandschaft überdauerte die Zeiten. Kloster Maulbronn ist in seiner Gesamtheit ein Einzelfall, den es weltweit kein zweites Mal gibt.

Das UNESCO-Welterbe-Komitee nahm dies zum Anlass, das Kloster seit 1993 als UNESCO-Weltkulturerbe-Stätte in seiner Liste zu führen.

Klosterinsel Reichenau im BodenseeKlosterinsel Reichenau im Bodensee: Die berühmte Klosterinsel Reichenau liegt im Bodensee. Sie gilt als ein herausragendes Zeugnis der religiösen und kulturellen Rolle, die der Benediktinerorden mit seinen Klöstern im Mittelalter spielte.
Auf dem Eiland sind drei romanische Kirchen aus dem 9. Bis 11. Jahrhundert erhalten geblieben. Sie veranschaulichen eindrucksvoll die Architektur im frühen Mittelalter in Mitteleuropa. Reichenau war auch ein künstlerisches Zentrum. Das beweisen die bedeutenden Wandmalereien, die mittlerweile sorgfältig restauriert werden konnten. Im Jahre 2000 erfolgte deshalb die Aufnahme der Klosterinsel Reichenau in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. ...

Kölner DomKölner Dom: Mehr als 800 Jahrhunderte wurde an dem Wahrzeichen Kölns gebaut: Der Kölner Dom gilt als Meisterwerk der gotischen Architektur. Es grenzt fast an ein Wunder, dass während der gesamten Bauzeit von 1248 bis 1880 niemand Veränderungen oder Anpassungen an den ursprünglichen Bauplänen vornahm. Für die UNESCO war diese Ursprünglichkeit mit ein Grund, den Kölner Dom 1996 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten aufzunehmen. ...

Oberes MittelrheintalKulturlandschaft Oberes Mittelrheintal zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz: Die Besonderheiten der Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal wurden von der UNESCO 2002 als UNESCO-Weltkulturerbe unter Schutz gestellt. Damit reihte sich der Rheinabschnitt zwischen Bingen, Rüdesheim und Koblenz in die Liste berühmter Sehenswürdigkeiten ein.
Das Welterbe-Komitee würdigte damit die Vielfalt und Schönheit der Region und betonte den Stellenwert der Jahrhunderte alten Kulturlandschaft in der Moderne. Das Obere Mittelrheintal weist eine enorme Dichte an kulturellen Zeugnissen auf, die viele Künstler inspirierte. Der natürliche Flusslauf des Rheins, der sich hier in unzähligen Biegungen dahin schlängelt, regte die Phantasie der  Menschen seit Urzeiten an. Auf der anderen Seite machte sich die niedergelassene Bevölkerung im Laufe der Zeit die Landschaft rechts und links des Rheins zu Nutze und formte so nachträglich das Landschaftsbild mit. Das milde Klima ist hier ideal für den Weinanbau geeignet. ...

Lutherstädte Eisleben & WittenbergMartin-Luther-Stätten in Eisleben und Wittenberg: Die Städte Eisleben und Wittenberg in Sachsen-Anhalt sind eng verbunden mit dem Namen Martin Luther. Im Zentrum des kulturellen Fokus stehen daher die Luthergedenkstätten, die von der UNESCO 1996 den Titel UNESCO-Weltkulturerbe verliehen bekamen. In der Begründung heißt es, dass sie einen bedeutsamen Abschnitt in der Geschichte der Menschheit illustrieren, da sie als authentische Schauplätze der Reformation erhalten geblieben sind.

Museumsinsel BerlinMuseumsinsel in Berlin:
(Pergamon-Museum, Nationalgalerie, Neues Museum, Altes Museum, Bode-Museum)
Die Berliner Museumsinsel ist einzigartig in der Welt. Das Ensemble von Museumsbauten zeigt eindrucksvoll, wie sich das moderne Museumsdesign in über 100 Jahren entwickelte. Die Museumsinsel hat seit 1999 den Status „UNESCO-Weltkulturerbe“ inne und umfasst fünf berühmte Museumsbauten. ...

Prähistorische Pfahlbauten rund um die AlpenPrähistorische Pfahlbauten rund um die Alpen
(deutscher Teil: Pfahlbaufundstellen am Bodensee, in Oberschwaben, südlich von Augsburg und im Starnberger See)
Das UNESCO-Weltkulturerbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ ist ein grenzüberschreitende Welterbestätte. Sie wurde im Sommer 2011 in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen und umfasst mehr als 111 Fundstellen von prähistorischen Pfahlbauten in insgesamt 6 Alpenländern. Die Bewerbung für den Titel musste zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien und Slowenien koordiniert werden. Allein in Deutschland befinden sich in Bayern und Baden-Württemberg die Überreste von 18 Pfahlbauten-Siedlungen, die in der Steinzeit bis Bronzezeit errichtet wurden. ...

Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier: Die Römer gründeten im Norden des Reiches Trier im Jahre 16. v. Chr. und nannten es „Augusta Treverorum“. Damit ist Trier die älteste Stadt Deutschlands. Schnell entwickelte sich Trier – nicht zuletzt wegen seiner günstigen Verkehrslage – zu einer florierenden Stadt. Mit 70.000 Einwohnern war Trier ein Jahrhundert lang die größte, nördlich der Alpen gelegene Stadt des Römischen Reiches. Die Zeugnisse aus vierhundert Jahren Römerherrschaft sind erstaunlich gut erhalten geblieben: Brücke, Reste der Stadtbefestigung, Thermen, Amphitheater und Speicherhäuser lassen die Römerzeit noch heute erleben. 1986 wurde daher das Stadtgebiet in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. ...

Schloss AugustusburgSchlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl: Das Schloss Augustusburg in Brühl lässt sich eindeutig der Epoche des Rokoko zuordnen. Das Meisterwerk des Baustils ist eng verbunden mit der Geschichte der europäischen Architektur der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. 1725 erließ Kurfürst und Erzbischof Clemens August den Auftrag, dass der westfälische Architekt Johann Konrad Schlaun ein Residenzschloss erbauen soll. Es sollte im Osten von Brühl – und damit auf halbem Wege zwischen Köln und Bonn – stehen. Dafür nutzte man die Fundamente einer mittelalterlichen Burg. Innerhalb von drei Jahren errichtete man ein bescheidenes dreiflügeliges Gebäude. Es gelang dem Architekten die alte Bausubstanz geschickt miteinzubeziehen. ...

Schloss Sanssouci Schlösser und Gärten von Potsdam und Berlin: Das Schloss Sanssouci war einst die Sommerresidenz des preußischen Königs Friedrich II. Der „Alte Fritz“ oder „Friedrich der Große“ bekundete bei der Namenswahl den Wunsch nach Intimität und Einfachheit. Sanssouci heißt übersetzt so viel wie „Ohne Sorge“.
Das eigentliche Schloss Sanssouci liegt auf den Weinbergterrassen und wurde von 1745 bus 1747 innerhalb von zwei Jahren erbaut. Es ist damit der älteste Teil der songenannten Potsdamer Kulturlandschaft. Das Schloss selbst ist verhältnismäßig klein. ...

QuedlinburgStiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg: Quedlinburg liegt nur einen Steinwurf vom Brocken entfernt. Dieser ist ja für seine Brockenhexen bekannt. Man könnte deswegen auch sagen, dass Quedlinburg nur einen Hexensprung nördlich des Harzes an der Bode liegt. Es handelt sich dabei um ein gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen Stadt in Europa. ...

Völklinger Hütte Völklinger Hütte: Die Denkmäler des Industriezeitalters zählen genauso zum Welterbe der Menschheit wie die frühen Werke der menschlichen Kultur - beispielsweise die Pyramiden von Gizeh oder Stonehenge. In die Kategorie „Industriedenkmäler“ gehört die Völklinger Hütte. Sie ist ein Monument, an dem man die technischen Entwicklungen einer Epoche ablesen kann und sieht, welche Leistungen die Menschen dort jeden Tag erbrachten. ...

Wallfahrtskriche 'Die Wies'Wallfahrtskirche "Die Wies": Die Wallfahrtskirche „Die Wies“ liegt im sogenannten bayerischen Pfaffenwinkel. Sie wurde von dem Prämonstratenser-Abt von Steingaden initiiert. Anlass dafür sind Wallfahrten zu einem wundertätigen Bildwerk. Das Pilgerziel ist ein Gnadenbild des gegeisselten Heilands. Die Statue wurde 1739 von Pater Magnus Straub und Bruder Lukas Schweiger im Kloster Steingaden gefertigt. ...

Wartburg bei EisenachWartburg bei Eisenach: Die Wartburg bei Eisenach ist nicht nur eines der Wahrzeichen Thüringens sondern hat auch national und international eine große Bedeutung. Die Anlage wurde deswegen 1999 vom Welterbe-Komitee in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. In der Begründung heißt es, dass die Wartburg ein hervorragendes Denkmal der feudalen Epoche ist und in Mitteleuropa ihres gleichen sucht. Auch kulturell spielte sie eine wichtige Rolle. ...

Wohnsiedlungen der Berliner Moderne Wohnsiedlungen der Berliner Moderne (Gartenstadt Falkenberg, Siedlung Schillerpark, Hufeisensiedlung, Wohnstadt Carl Legien, Weiße Stadt, Großsiedlung Siemensstadt):
Die Siedlungen der Berliner Moderne wurden im Sommer 2008 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Es handelt sich hierbei um insgesamt sechs Siedlungen, die mittlerweile alle unter Denkmalschutz stehen. Sie stammen alle aus der Zeit der klassischen Moderne und waren Vorreiter des sozialen Wohnungsbaus. Sie hatten damit Signalwirkung für die Entwicklung der Architektur und des Städtebaus in der Folgezeit. ...

Würzburger ResidenzWürzburger Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz: Die Würzburger Residenz betrachten Architekturexperten als das einheitlichste und außergewöhnlichste Barockschloss. Der hufeisenförmig angelegte Bau wurde zwischen 1740 und 1770 ausgestattet, allerdings startete der Bau der Anlage bereits im Jahre 1719. Die Grundsteinlegung erfolgte 1720. Die Fertigstellung des Rohbaus erfolgte 1744. Im Zeitraum 1765 bis 1780 kamen prachtvolle Gärten hinzu.
Am Ende stand eine verbaute Summe von über 1,5 Millionen Gulden. So veranschaulicht die Residenz in Würzburg einen der strahlendsten Fürstenhöfe in ganz Europa. Grund genug für die UNESCO das Ensemble 1981 als UNESCO-Weltkulturerbe anzuerkennen. Hier verbinden sich einerseits auf harmonischer andererseits in beeindruckender Art und Weise Natur, Architektur, Malerei und Stuckatur. ...

Zeche ZollvereinZeche Zollverein und Kokerei Zollverein in Essen: Der Industriekomplex Zeche Zollverein wurde vom Welterbe-Komitee 2011 mit dem Titel UNESCO-Weltkulturerbe geadelt. In der Begründung wird angeführt, dass Zeche und Kokerei in Essen beispielhaft die Entwicklung der europäischen Schwerindustrie aufzeigen. Außerdem hat die Architektur des Komplexes, in der sich der Stil des Bauhauses wiederfindet, den modernen Industriebau über die Jahrzehnte maßgeblich mit beeinflusst. ...

 

Wieder aberkanntes UNESCO-Weltkulturerbe

Dresdner ElbtalDresdner Elbtal: Das Dresdner Elbtal stand seit Juli 2004 auf der UNESCO-Welterbeliste. Mit dem Welterbetitel wurde eine einzigartige, fast 20 Kilometer lange Kulturlandschaft entlang des Elbtals unter Schutz gestellt. Sie stammte aus dem 18. und 19. Jahrhundert und reicht von Schloss Übigau im Nordwesten bis zum Schloss Pillnitz im Südosten. Auch die Elbe-Insel gehörte mit zum Welterbe. Kernstück und glanzvoller Höhepunkt war natürlich das Dresdner Zentrum, das zahlreiche Monumente und Parks aus mehreren Jahrhunderten beherbergt. Dresden wird durch seine Ensembles aus dem 16. bis 20. Jahrhundert  nicht umsonst Elbflorenz genannt. ...

 

UNESCO-Weltnaturerbe

alte Buchenurwälder in DeutschlandBuchenurwälder in den Karpaten und alte Buchenwälder in Deutschland
(Deutschland: naturnahe Buchenwälder im Nationalpark Jasmund, Kellerwald-Edersee, die Buchenwälder von Serrahn im Müritz-Nationalpark, der Nationalpark Hainich sowie der Buchenwald Grumsin im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin):
Im Jahre 2011 schafften es fünf deutsche Buchenwälder als UNESCO-Weltnaturerbe in die Welteerbeliste aufgenommen zu werden. Die fünf Buchenwaldgebiete gehören mit zum grenzüberschreitenden Weltnaturerbe „Buchenurwälder der Karpaten“. ...

Wörlitzer ParkDessau-Wörlitzer Gartenreich: Das Gartenreich Dessau-Wörlitz gilt unter Kennern als ein großartiges Beispiel für die Umsetzung der philosophischen Grundsätze der Aufklärung im Hinblick auf die Landschaftsgestaltung, die Kunst, die Erziehung - ja sogar der Wirtschaft. In seiner Begründung zum UNESCO-Welterbetitel unterstreicht das Komitee eben jene Leistung, all die genannten Bereiche auf harmonische Art und Weise mit zu verbinden. Dem Gartenreich Dessau Wörlitz wurde im Jahre 2000 der Titel UNESCO-Weltnaturerbe verliehen. Als Kulturlandschaft fand es Aufnahme in die Welterbeliste. ...

Grube MesselGrube Messel (Fossilienfundstätte): Die Grube Messel liegt in der Nähe von Darmstadt. Paläontologen und Paläozoologen bekommen leuchtende Augen, wenn sie den Namen Messel hören. Die Grube ist eine weltweit einzigartige Fossilienlagerstätte, mit deren Hilfe die Evolution der frühen Säugetiere erforscht werden kann. Hier wurden bereits Fossilien gefunden, die die Entwicklungsgeschichte der Erde vor mehr als 49 Millionen Jahren während des mittleren Eozäns dokumentieren. Wissenschaftler können mit Hilfe der Funde aus Messel bestimmen, wie explosionsartig sich die Tier- und Pflanzenwelt nach dem Ende der Dinosaurier entwickelte. ...

Nationalpark Wattenmeer Nationalpark Wattenmeer (Nordsee) (Schleswig-Holsteinisches, Niedersächsisches, Niederländisches sowie Hamburgisches Wattenmeer):
Das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer ist eine grenzüberschreitende Welterbestätte, denn es umfasst mittlerweile sowohl das schleswig-holsteinische, das niedersächsische, das niederländische sowie das Hamburger Wattenmeer. Gemeinsam haben Deutschland und die Niederlande den Kandidatur-Prozess bei der UNESCO voran getrieben.
Das Gebiet bildete sich vor ca. 7.000 Jahren nach dem Ende der letzten Eiszeit. Doch noch heute wird tagtäglich die Landschaft neu gestaltet. Sandbänke und Dünen hier auf- und an anderer Stelle wieder abgebaut. ...

Tentativliste für das UNESCO-Weltkulturerbe bzw. Weltnaturerbe (bis 2013)

(= Vorschlagsliste, d. h. sie bildet die Grundlage für zukünftige Nominierungen von deutschen Welterbestätten bei der UNESCO. Die Tentiativliste wird derzeit von der Kulturministerkonferenz überarbeitet. Die neuen Kandidaten für die Tentativliste ab 2014 finden sich hier.)

  • Wasserspiele und Herkules im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel
  • Abtei/Schloss Corvey Höxter
  • Das architektonische und städtebauliche Werk von Le Corbusier – zwei Häuser der Weißenhofsiedlung in Stuttgart
  • Denkmäler und Stätten der Wikinger in Danewerk und Haithabu
  • Franckesche Stiftungen in Halle
  • Kontorhausviertel mit Chilehaus und Speicherstadt in Hamburg
  • Kurfürstliche Sommerresidenz in Schwetzingen
  • Montan- und Kulturlandschaft Erzgebirge
  • Naumburger Dom und die hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut
  • Stadt und Schloss in Heidelberg

 

UNESCO-Biosphärenreservate

  • Biosphärengebiet Schwäbische Alb
  • Biosphärenreservat Bayerischer Wald jetzt Nationalpark Bayerischer Wald (13.300 ha)
  • Biosphärenreservat Berchtesgaden
  • Biosphärenreservat Bliesgau
  • Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe : Biosphärenreservat Mittelelbe (Sachsen-Anhalt), Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Mecklenburg-Vorpommern, Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue
  • Biosphärenreservat Hamburgisches Wattenmeer
  • Biosphärenreservat Niedersächsisches Wattenmeer
  • Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft
  • Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord, grenzüberschreitend
  • Biosphärenreservat Rhön
  • Biosphärenreservat Schaalsee
  • Biosphärenreservat Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Halligen
  • Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin
  • Biosphärenreservat Spreewald, (Brandenburg)
  • Biosphärenreservat Südost-Rügen
  • Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald

UNESCO-Weltdokumentenerbe

  • „Metropolis“ (1927), Stummfilm von Fritz Lang, Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden
  • Bau und Fall der Berliner Mauer und der Zwei-plus-Vier-Vertrag
  • Benz-Patent von 1886
  • Bibliotheca Corviniana u.a. Österreichische Nationalbibliothek, Wien - gemeinsam mit Belgien, Frankreich, Italien, Österreich und Ungarn
  • Briefwechsel von Gottfried Wilhelm Leibniz, Niedersächsische Landesbibliothek, Hannover
  • Das Grimmsche Handexemplar der Kinder- und Hausmärchen von 1812/1815 der Brüder Grimm, Leihgabe der Universitätsbibliothek Kassel an das Brüder Grimm-Museum Kassel
  • Der literarische Nachlass Goethes, Goethe- und Schiller-Archiv, Weimar
  • Die 42-zeilige Gutenberg-Bibel, Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen
  • Die drei Haupthandschriften des Nibelungenlieds, Bayerische Staatsbibliothek, München (Hs. A)/Stiftsbibliothek St. Gallen (Hs. B)/Badische Landesbibliothek, Karlsruhe (Hs. C)
  • Die Waldseemüller-Ringmann-Karte von 1507, seit 2003 im Besitz der Library of Congress, Washington (D.C.) - gemeinsam mit den Vereinigten Staaten
  • Frühe Aufnahmen der musikalischen Welttraditionen (1893–1952), Berliner Phonogramm-Archiv, Völkerkundemuseum, Berlin
  • Ludwig van Beethoven – Symphonie Nr. 9, d-Moll, op. 125, Staatsbibliothek, Berlin, und Beethoven-Haus, Bonn
  • Ottonische Buchmalerei, hergestellt im Kloster Reichenau, u. a. Codex Egberti (Stadtbibliothek Trier), Bamberger Apokalypse (Staatsbibliothek Bamberg) und Gero-Codex (Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt)

 

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