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Cookinseln - Länderprofil & UNESCO-Welterbe - Kūki 'Āirani

World Heritage in Cook Islands (Wordle)

Länderprofil Cookinseln

Die Cookinseln, die auch unter dem Namen Cook-Archipel, Mangaia-Archipel oder Hervey-Inseln bekannt sind, liegen im südlichen Pazifik. Der unabhängigen Inselstaat befindet sich in einer „freien Assoziierung mit Neuseeland“.
Die Cookinseln teilen sich in eine südliche sowie eine nördliche Inselgruppe auf. Zur südlichen Inselgruppe gehört die Hauptinsel Rarotonga sowie die Inseln Aitutaki, Atiu, Mangaia, Manuae, Mauke, Mitiaro, Palmerston und Takutea. Die nördliche Inselgruppe besteht aus den Inseln Manihiki, Nassau, Penrhyn, Pukapuka, Rakahanga und Suwarrow.

Es gibt niedrige, schwer zugängliche Inseln, die von Korallenriffen umsäumt sind. Die anderen Inseln sind jedoch hoch. Dort gedeiht eine üppige Vegetation. Es gibt Kokospalmen, Brotfruchtbäume und Pisang. Die nördliche Inselgruppe besteht überwiegend aus Atollen.

Cook Islands
Kuki 'Airani

Cookinseln

Flagge der Cookinseln
Wappen der Cookinseln
Flagge Wappen
Amtssprache Rarotongaische Sprache, Englisch
Hauptstadt Avarua
Staatsform Parlamentarische Demokratie, Selbstverwaltetes Territorium in freier Assoziierung mit Neuseeland (Konstitutionelle Monarchie)
Staatsoberhaupt König/Königin von England, vertreten durch einen Repräsentanten
Regierungschef Premierminister
Fläche 242 km²
Einwohnerzahl 18.600
Bevölkerungsdichte 76,9 Einwohner pro km²
Währung 1 Cookinseln-Dollar (Ci$) = 100 Cents
Unabhängigkeit Seit 4. August 1965 Selbstverwaltung in freier Assoziierung mit Neuseeland
Nationalhymne Te Atua Mou E
Zeitzone CKT (Cookinseln-Zeit) (UTC-10)
Kfz-Kennzeichen NZ
Internet-TLD .ck
Telefonvorwahl +682

Cook Islands in its region.svg

Cook Islands Map.png

Vermutlich besiedelten die Polynesier im 9. Jahrhundert die Cookinseln. Sie starteten ihre Entdeckungsreisen von den Gesellschaftsinseln und Samoa aus. Der Spanier Alvaro de Mendaña de Neyra landet 1595 als erster Europäer auf der nördlichen Insel Pukapuka. 1606 wurde die Insel Rakahanga entdeckt. Erst 1764 kamen die Briten auf Pukapuka an und nannten die Insel Danger Island, da sie nicht an Land gehen konnten.
Ihren Namen bekamen die Cook-Inseln vom Entdecker James Cook, der zwischen 1773 und 1779 mehrfach die südlichen Inseln des Archipels ansteuerte. Die Inselgruppe könnte aber ebenso Bligh-Inseln heißen, denn sie erlangten durch die berühmten Flüchtlinge der Bounty eine gewisse Berühmtheit – zumindest später nach dem gleichnamigen Hollywoodfilm mit Marlon Brando. 1789 jedenfalls landete William Bligh mit der Bounty auf Aitutaki. Er hatte den Brotfruchtbaum mit im Gepäck.

James Cook selbst gab der Insel Manuae den Namen Hervey Islands. Der Name Cook-Inseln für den ganzen Archipel tauchte zum ersten Mal in einer russischen Seekarte zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf. Der deutschbaltische Admiral Adam Johann von Krusenstern wollte bei seiner Weltumrundungsexpedition den Seefahrer James Cook ehren. 
1888 wurden die Cook-Inseln vom Vereinigten Königreich unter Schutz gestellt und 1900 schließlich annektiert. Politisch ist das Land seit dieser Zeit in einer freien Assoziierung mit Neuseeland verbunden. Die Neuseeländer übernehmen die Außen- und Verteidigungspolitik.

Die Wirtschaft der Cook-Inseln wird von der Landwirtschaft geprägt. Hier gibt es überwiegend tropischen Feldbau, der zum Teil marktorientiert ist. Angebaut werden daher Papaya, Paprika, Melonen, Bananen und Kokospalmen. Es gibt aber auch Orangen- und Ananasanbau. Angepflanzt werden ferner einige Gemüsesorten wie Tomaten, Peperoni und Zucchini.

 

UNESCO-Welterbe auf den Cookinseln

Aktuell gibt es auf den Cookinseln keine Welterbe-Stätten

 

Beiträge auf H[AGE] zu den Cookinseln

Derzeit sind leider keine Beiträge auf H[AGE] veröffentlicht, in denen die Cookinseln vorkommen.

 

Interessante Links zu den Cookinseln

 

Aktualisiert ( Mittwoch, 21. Dezember 2011 um 07:57 Uhr )
 

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