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Burundi - Länderprofil & UNESCO-Welterbe - Republika y'Uburundi

World Heritage in Burundi (Wordle)

Länderprofil Burundi

Burundi ist ein ostafrikanischer Staat, an den Ruanda (im Norden), Tansania (im Osten) und die Demokratische Republik Kongo (im Westen) angrenzt.
Das Land gehört mit zu den kleinsten Staaten auf dem afrikanischen Kontinent. Es ist aber sehr dicht besiedelt. Burundi liegt zwischen dem Viktoriasee und dem Tanganjikasee. Das Land wird von einem Hochplateau durchzogen, das an der höchsten Erhebung, einem Randgebirge des Ostafrikanischen Grabens, sogar bis auf 2700 m Meter ansteigt. Das Terrain fällt schließlich zum Tanganjikasee steil ab.
Der Luvironza entspringt im Gebirge. Er vereinigt sich mit Ruvusu und ist der längste und südlichste Quellfluss des Nils. Das Klima ist tropisch-wechselfeucht. Es lässt eine üppige Vegetation gedeihen. Allerdings sind Burundis Wälder von massiver Abholzung bedroht. Die Waldfläche schrumpfte zwischen 1990 und 2000 um fast 10 Prozent. Noch findet man im Land eine artenreiche Tierwelt mit Leoparden, Löwen, Pavianen, Zebras, Krokodilen und Flusspferden.

Republika y'Uburundi (Kirundi)
République du Burundi (frz.)

Republik Burundi

Flagge Burundis
Wappen Burundis
Flagge Wappen
Wahlspruch Ubumwe, Ibikorwa, Iterambere
(Kirundi für „Einigkeit, Arbeit, Fortschritt“)
Amtssprache Kirundi und Französisch
Hauptstadt Bujumbura
Staatsform Republik
Regierungsform Präsidiale Demokratie
Staatsoberhaupt und Regierungschef
Fläche 27.834 km²
Einwohnerzahl 8.691.005
Bevölkerungsdichte 280 Einwohner pro km²
Währung Burundi-Franc
Unabhängigkeit von Belgien am 1. Juli 1962
Nationalhymne Burundi bwacu
Zeitzone UTC+2
Kfz-Kennzeichen RU
Internet-TLD .bi
Telefonvorwahl +257

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Satellitenaufnahme Burundi

Jahrhundertelang hatte Burundi eine eigenständige Monarchie, die das Königreich Burundi regierte. Am Ende des 19. Jahrhunderts teilten sich die europäischen Großmächte Afrika auf. Das Land wurde zusammen mit Ruanda Deutschland zugesprochen. Die Deutschen unterstellten es als Urundi der Kolonie Deutsch-Ostafrika. Allerdings beschränkte man sich auf eine kontrollierende und beratende Residentur. Parallel zur Kolonisierung begann die Missionierung. Hier konnten sich die katholischen Missionare durchsetzen.

Während des Ersten Weltkrieges eroberten belgische Truppen das Territorium. Nach Kriegsende wurde das Land vom Völkerbund Belgien zugesprochen und dort als Teil des Mandatsgebietes Ruanda-Urundi geführt.

1959 wurde Ruanda-Urundi auf die Unabhängigkeit vorbereitet. In diese Zeit fallen ethnische Konflikte, die durch die Flüchtlingsströme von aus Ruanda vertriebenen Tutsis ausgelöst wurden. Es kam dadurch zu massiven Spannungen, Rivalitäten und Auseinandersetzungen zwischen Hutus und Tutsis – nicht nur im Grenzgebiet. Die Belgier unterdrücken die Unruhen.

1962 erhielt das Land eine konstitutionelle Monarchie. Der König konnte allerdings nicht verhindern, dass es zu jahrzehntelangen innenpolitischen Machtkämpfen kam, die in einen Bürgerkrieg gipfelten. Erst seit dem Jahr 2000 gibt es einen in Arusha unterzeichneten Friedensvertrag.
Der Bürgerkrieg schwächte das Land wirtschaftlich extrem. Burundi ist eines der am stärksten vom Hunger betroffenen Länder der Welt. In den schlimmsten Krisenzeiten waren ca. 1,3 Millionen Menschen auf der Flucht. Viele von ihnen flohen ins Ausland. Sie warten nun auf ihre Rückkehr. Diese gestaltet sich schwierig, da es kaum Arbeitsplätze gibt und den Menschen so kaum Möglichkeiten finden, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Das Land verfügt über Bodenschätze wie beispielsweise Nickel, Kobalt, Uran, Kupfer, Platin, Vanadium, Gold, Zinn, Kaolin, Niob, Tantal, Wolfram und Kalk. Es ist jedoch ein Agrarland. Kaffee ist ein wichtiges Exportgut. Den weltweiten Verfall des Kaffeepreises bekam auch Burundi schmerzhaft zu spüren. Weiterhin werden Bananen, Maniok, Mais, Süßkartoffeln, Reis und Gemüse, aber auch Hirse angebaut.

 

UNESCO-Welterbe in Burundi

Aktuell gibt es keine UNESCO-Welterbe-Stätten in Burundi

 

Beiträge auf H[AGE] zu Burundi

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Aktualisiert ( Mittwoch, 21. Dezember 2011 um 07:31 Uhr )
 

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