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Armenien - Länderprofil & UNESCO-Welterbe - Republik Armenien

World Heritage in Armenia (Wordle)

Länderprofil Armenien

Auch Armenien ist ein Binnenstaat in Vorderasien, der an Übergang zwischen Kleinasien und Transkaukasien liegt. Die Nachbarländer sind Georgien, Aserbaidschan, der Iran und die Türkei. Das Staatsgebiet umfasst den nördlichen Teil des ehemals viel größeren Armenistans.
Armenien ist ein sehr gebirgiges Land. Mehr als 90 Prozent der Fläche liegen mehr als 1000 Meter über dem Meeresspiegel. Von Norden her erstrecken sich die Ausläufer des Kleinen Kaukasus.

Das Land liegt in einem Erdbebengebiet, da hier die Eurasische Platte und die Arabische Platte zusammenstoßen. 
Armenien ist reich an Bodenschätzen. Es gibt verschiedene Kupferoxide, darunter Molybdän, sowie Eisen, Gold, Uran und verschiedene Halbmetalle. Außerdem kommen Schmuckstein und Ruff, Basalt und Marmor vor.

Die wichtigste Pflanze Armeniens ist die Aprikose. Ihr lateinische Name Prunus armeniaca bedeutet übersetzt so viel wie „armenische Pflaume“. Die Aprikose gehört zu den Symbolen Armeniens. Ihre Farbe findet sich auch im unterstreifen der armenischen Flagge wieder.

Հայաստանի Հանրապետություն
Hajastani Hanrapetutjun

Republik Armenien

Flagge Armeniens
Wappen Armeniens
Flagge Wappen
Amtssprache Armenisch
Hauptstadt Jerewan
Staatsform semipräsidentielle Republik
Staatsoberhaupt
Regierungschef Premierminister
Fläche 29.800 km²
Einwohnerzahl 3.264.500
Bevölkerungsdichte 107,4 Einwohner pro km²
Währung 1 Dram = 100 Luma
Unabhängigkeit von der Sowjetunion am 21. September 1991
Nationalhymne Mer Hayrenik
Zeitzone UTC+4 / UTC+5 (März bis Oktober)
Kfz-Kennzeichen ARM
Internet-TLD .am
Telefonvorwahl +374

Armenia on the globe (Afro-Eurasia centered) (zoomed).svg

Armenien und Berg Karabach.png

Obwohl das Gebiet bereits sehr viel früher besiedelt war und auch mehrere Reiche zur Blüte gelangten, tauchte der Name Armenien zum ersten Mal 521 v. Chr. auf. Es handelt sich hierbei um eine dreisprachige Inschrift. Auf assyrisch wird dort von Uraštu (Urartu) und auf Persisch von Arminia (Armenien) gesprochen. Lange Zeit gingen Historiker davon aus, dass die Armenier die Urartäer verdrängt haben, so wird heute aber die Vermischung und Assimilierung als wahrscheinlicher angesehen. Für diese Theorie würden auch die zwei Namen für die selbe Region sprechen.

Ab 546 bis 331 v. Chr. herrschten die Perser in der Region. Sie schafften es ein erstes Weltreich aufzubauen, das sich von Kleinasien bis nach Indien zog. Als Alexander der Große seinen Feldzug gegen die Perser begann, schaffte er es, innerhalb weniger Jahre Persien zu erobern.  Nach Alexanders Tod entstanden die Diadochenreiche. Da Armenien geopolitisch sehr zentral lag, entbrannten um die Hoheit über dieses Gebiet im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Streitigkeiten zwischen verschiedenen Reichen.

Das armenische Sprachgebiet wurde nach der osmanischen Eroberung zur Provinz Armenistan. Sie genoss eine gewisse Autonomie. Ab 1800 zerfiel jedoch das Osmanische Reich. Armenien geriet unter den Einfluss der Großmacht Russland, die dem Land sowohl kulturell als auch religiös näherstand.

Von 1918 bis 1920 existierte die unabhängige Demokratische Republik Armenien. Doch bereits 1920 teilten sich die Türkei und Sowjetrussland das Land auf. Nach der Gründung der UdSSR im Jahr 1922 wurde Ostarmenien ein Teil der Transkaukasischen Sozialistischen Föderalen Sowjetrepublik. Eine gewisse Eigenständigkeit erhielt das Land durch die Gründung der Armenischen Sozialistischen Sowjetrepublik 1936. Doch so richtig konnten sich die Armenier nie mit der Sowjetunion anfreunden. Ende der 1980er Jahre war die Region neben dem Baltikum ein Zentrum von separatistischen Bewegungen innerhalb der UdSSR. In dieser Zeit liegt auch das Wiederaufflammen des Konfliktes rund um die autonome Republik Bergkarabach innerhalb der Aserbaidschanischen SSR. 1991 erklärte die Armenische SSR ihre Unabhängigkeit und nannte sich fortan Armenische Republik. Der weitaus größere, westliche Teil des einstigen Siedlungsgebietes der Armenier blieb jedoch unter türkischer Herrschaft.

 

UNESCO-Welterbe in Armenien

  • UNESCO-Weltkulturerbe

    • Geghard-Kloster im Oberen Azat-Tal
    • Kathedrale und Kirchen von Etschmiadsin und die archäologische Stätte von Zvartnots
    • Klöster Haghpat und Sanahin
  • Immaterielles Welterbe

    • Duduk-Musik (Holzoboe)
  • UNESCO-Weltdokumentenerbe

    • Die Manuskriptsammlung von Mashtots Matenadaran, Eriwan

 

Beiträge auf H[AGE] zu Armenien

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Aktualisiert ( Montag, 20. Februar 2012 um 20:32 Uhr )
 

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