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Äquatorialguinea - Länderprofil & UNESCO-Welterbe - Republik Äquatorialguinea

World Heritage in Äquatorialguinea (Wordle)

Länderprofil Äquatorialguinea

Äquatorialguinea ist ein eher kleiner Staat in Afrika, der zu den Subsahara-Ländern gezählt wird. Das Staatsgebiet besteht aus einem Festlandsteil und einem Inselteil. Das Festland grenzt im Norden an Kamerun sowie im Süden und Osten an Gabun an. Die westliche Grenze zieht der Golf von Guinea. Der Inselteil wird von den Inseln Bioko und Annobón gebildet. Letztere liegt ca. 80 Seemeilen südlich des Äquators. Auf Bioko liegt die Hauptstadt Malabo.

São Tomé und Príncipe liegt zwar zwischen den beiden großen Inseln. Es gehört aber nicht zum Staatsgebiet Äquatorialguineas.
Auf den Inseln gibt es dank des tropischen Klimas Regenwald. Auf dem Festland ist es deutlich trockener, öfters bedeckt und windig. Hier gedeiht ein Dschungel. An der Küste existieren Mangrovensümpfe. Ein Teil der ursprünglichen Vegetation auf den beiden großen Inseln musste zugunsten von Plantagen weichen. Hier werden Öl- und Kokospalmen angepflanzt

República de Guinea Ecuatorial (span.)

République de Guinée équatoriale (franz.)
Republik Äquatorialguinea

Flagge Äquatorialguineas
Wappen Äquatorialguineas
Flagge Wappen
Wahlspruch Unidad, Paz, Justicia
(Spanisch für Einigkeit, Frieden, Gerechtigkeit)
Amtssprache Spanisch, Französisch (seit 1997) und Portugiesisch (angekündigt 2007), Fang, Bube und Ambo (als anerkannte Nationalsprachen)
Hauptstadt Malabo
Staatsform Präsidialrepublik
Staatsoberhaupt
Regierungschef Premierminister
Fläche 28.051 km²
Einwohnerzahl 1.175.000 (Stand April 2011)
Bevölkerungsdichte 41,9 Einwohner pro km²
Währung 1 CFA-Franc BEAC
Unabhängigkeit von Spanien am 12. Oktober 1968
Nationalhymne Caminemos Pisando la Senda de Nuestra Inmensa Felicidad
Zeitzone MEZ (UTC +1)
Kfz-Kennzeichen GQ
Internet-TLD .gq
Telefonvorwahl +240

Equatorial Guinea in its region.svg

Aequatorialguinea-karte-politisch.png

Satellitenaufnahme Äquatorialguinea

Die Regenwälder bieten jedoch zahlreichen Tierarten eine Heimat. Noch findet man hier Gorillas, Mandrills, Leoparden, Waldelefanten und Waldbüffel.
Äquatorialguinea besitzt reiche Erdölvorkommen entlang der Küste. Diese werden von internationalen Konzernen auch gefördert, allerdings kommen die Devisen nur den politischen Eliten zu gute. Das Land nähert sich zwar im Pro-Kopf-Einkommen dem europäischen Durchschnitt an. Allerdings ist die Armutsquote innerhalb der Bevölkerung sehr groß. Um ihre Macht zu wahren, verstößt die politische Kaste gegen die Wahrung der Menschenrechte. Während der Diktatur des ersten Präsidenten Francisco Macias Nguema hatte Äquatorialguinea auch den Beinamen „Dauchau Afrikas“. Die Anspielung auf das deutsche Konzentrationslager war bewusst gewählt worden.

Die Region muss auf eine lange Kolonialgeschichte zurückblicken. Um 1500 gelangte das Gebiet in Besitz der portugiesischen Krone. 1778 trat Portugal die Kolonie an Spanien ab. Die Unabhängigkeit erlangte Äquatorialguinea erst 1968, nachdem es fünf Jahre zuvor zumindest eine gewisse innere Autonomie zugesprochen bekam.

 

UNESCO-Welterbe in Äquatorialguinea

Aktuell gibt es keine UNESCO-Welterbe-Stätten in Äquatorialguinea.

 

Beiträge auf H[AGE] zu Äquatorialguinea

Derzeit sind leider keine Beiträge auf H[AGE] erschienen, in denen Äquatorialguinea erwähnt wird.

 

Interessante Links zu Äquatorialguinea

 

Aktualisiert ( Montag, 19. Dezember 2011 um 21:39 Uhr )
 

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