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Angola - Länderprofil & UNESCO-Welterbe - Republik Angola

World Heritage in Angola (Wordle)

Länderprofil Angola

Angola ist ein Staat in Südwest-Afrika. Die Nachbarstaaten sind Namibia, Sambia, die Republik Kongo, die Demokratische Republik Kongo. Das Land hat Zugang zum Atlantik. Im Norden zwischen der Demokratischen Republik Kongo und dem Atlantik liegt die Exklave Cabina.

Die Geografie  Angolas kann grob in zwei Teile untergliedert werden. Zum einen gibt es die schmalen Niederungen entlang der Atlantikküste. Nach Osten hin, also zum Landesinneren, steigt das Hochland von Bié an. Dieses Hochland nimmt einen großen Teil der Fläche Angolas ein. Im Osten des Landes fließt der Sambesi. Bedingt durch das verschiedene Klimate ist die Vegetation mannigfaltig. Sie reicht von Regenwald im Norden, über Baumsavannen in der Landesmitte bis hin zur trockenen Grassavanne mit Akazien und Affenbrotbäumen. Von Namibia her zieht sich entlang der Südwestküste ein Wüstenstreifen.
Noch können sich viele Wildtierarten wie Elefanten, Flusspferde, Geparden, Gnus, Krokodile, Strauße, Nashörner und Zebras hier halten. Doch ihr Überleben ist durch die Ausweitung der Landwirtschaft sowie durch die Zerstörungen durch die Bürgerkriege gefährdet.

República de Angola (port.)
Repubilika ya Ngola
(Kimbundu, Umbundu und Kikongo)

Republik Angola

Flagge Angolas
Wappen Angolas
Flagge Wappen
Wahlspruch Virtus Unita Fortior
(lat. „Vereinigte Tapferkeit ist stärker“)
Amtssprache Portugiesisch, offizielle Landessprachen daneben Umbundu, Kimbundu, Kikongo, TuChokwe, Ngangela, Ukwanyama
Hauptstadt Luanda
Staatsform Präsidialrepublik
Staatsoberhaupt und Regierungschef
Fläche 1.246.700 km²
Einwohnerzahl 18.498.000
Bevölkerungsdichte 14 Einwohner pro km²
Währung 1 Kwanza = 100 Centimos
Unabhängigkeit von Portugal am 11. November 1975
Nationalhymne Angola Avante
Zeitzone WAT (UTC+1)
Kfz-Kennzeichen ANG
Internet-TLD .ao
Telefonvorwahl +244

Angola in its region.svg

Angola simplemap-de.svg

Der Landesname leitet sich vom Titel Ngola der Könige von Ndongo ab. Dies war Vasallenstaat des historischen Kongoreiches, der östlich von der Region Luanda lag. Das Gebiet Luanda bekam seinen Namen von portugiesischen Seefahrern, die im 16. Jahrhundert an der Küste an Land gingen und ein steinernes Kreuz, ein sogenanntes Padrão, als Zeichen der Inbesitznahme errichteten. Diese Bezeichnung wurde im ausgehenden 17. Jahrhundert auch auf die Region um Benguela ausgedehnt.

Erst Anfang des 19. Jahrhunderts begann im Gebiet des heutigen Angolas die Eroberung und Besetzung des Territoriums durch die Kolonialmächte. Diese Phase war auch erst Mitte der 1920er Jahre abgeschlossen. Von da an bis 1960 war Angola eine portugiesische Kolonie. In den 1950er Jahren formierte sich der Widerstand, der 1961 in einen bewaffneten Befreiungskampf gipfelte. Portugal führte daraufhin einschneidende Reformen durch, die jedoch den Unabhängigkeitskrieg nicht stoppen konnten. Als 1974 ein Militärputsch in Portugal die dortige Diktatur zu Fall brachte, brach auch für Angola ein neues Zeitalter an. 1975 wurde die Unabhängigkeit ausgerufen. Dies führte jedoch zu einem Bürgerkrieg zwischen den drei großen Befreiungsbewegungen. Es ging, wie so oft, um Macht und um die Frage, welches politisch-ökonomische Regime sich durchsetzen soll: das sozialistische mit einer Planwirtschaft oder das kapitalistische mit einer Marktwirtschaft.

Der Bürgerkrieg schwelte mehr oder minder direkt bis ins Jahr 2002. Erst seitdem setzt eine langsame Demokratisierung des Landes ein. Der Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur geht schneller von statten, da Angola durch die Erdölförderung eine für afrikanische Verhältnisse außerordentliche Wirtschaftskraft hat.
Wichtige Wirtschaftsgüter sind neben dem Erdöl auch die Förderung von Diamanten und Mineralien. Das wichtigste Agrarprodukt ist der Kaffee, dicht gefolgt von Zuckerrohr. Aber auch Mais, Kokosöl, Kartoffeln, Reis und Kakao sind durchaus erwähnenswert.

 

UNESCO-Welterbe in Angola

Aktuell gibt es keine UNESCO-Welterbe-Stätten in Angola.

 

Beiträge auf H[AGE] zu Angola

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Aktualisiert ( Montag, 20. Februar 2012 um 20:34 Uhr )
 

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