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Arche Nebra

Arche Nebra (Screenshot)Beinahe am Fundort der Himmelsscheibe von Nebra wurde mit der Arche Nebra in Wangen (Sachsen-Anhalt) ein Besucherzentrum eröffnet, dass über den Sensationsfund und die Fundgeschichte informieren soll. Schließlich war es fast ein Krimi, wie die Himmelsscheibe, nachdem Raubgräber sie am Mittelberg fanden, für die Wissenschaft gerettet wurde.

 

Arche Nebra Foto
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Aussichtsturm auf dem MIttelberg (Foto)
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Das Gebäude der Arche Nebra dominiert mit seiner Architektur, die an eine Sonnenbarke erinnern soll, die Umgebung. Es hätte sicherlich einen würdevollen Ausstellungsraum für die Himmelsscheibe abgeben. Doch leider kann man das Original hier nicht bewundern. Dazu muss man auf der Autobahn ein paar Kilometer weiter ins Landesmuseum für Vorgeschichte nach Halle fahren. Auch das Sonnenobservatorium von Goseck liegt buchstäblich um die Ecke. Das Besucherzentrum Arche Nebra bilden den zentralen Anlaufpunkt für die Tourismusroute Himmelswege. Stationen dieser Route sind Halle, Goseck, Nebra und Langeneichstädt.

Das Fehlen des Originals tut der Faszination, die von diesem geschmiedeten Himmel in der Bronzezeit ausgeht, keinen Abbruch. Mit Hilfe von viel Multimedia und einem Planetarium wird der bronzezeitliche Himmel für jeden erlebbar.

Wie bei fast allen Museen gibt es auch hier eine Wintersaison und eine Sommersaison. In den Wintermonaten hat die Arche Nebra dienstags bis freitags von 10 bis 16 Uhr geöffnet und am Wochenende sowie Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Montags ist Ruhetag. In der Sommersaison (April bis Oktober) hat das Besucherzentrum sieben Tage die Woche von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Aussichtsturm auf dem Mittelberg ist täglich geöffnet.

Vor einem Besuch in der Arche Nebra sollte man sich auf der Homepage über aktuelle Aktionstage und/oder Sonderausstellungen informieren. Es gibt zu jeder Jahreszeit interessante Aktionstage z. B. anlässlich der Winter- und Sommersonnenwende.

 

Credits:

1 Besucherzentrum Arche Nebra
von Mike Young (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons

2 Aussichtsturm (30 m hoch,10 Grad geneigt) an der Fundstelle der Himmelsscheibe auf dem Mittelberg. Westseite des Turms. Der Spalt teilt den Turm und bildet eine Sichtachse zum Brocken. Dort geht zur Sommersonnenwende die Sonne unter.
von Krajo aus der deutschsprachigen Wikipedia [CC-BY-SA-2.0-de, GFDL  oder CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Aktualisiert ( Montag, 18. Juni 2012 um 20:26 Uhr )
 

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