Zufallskarte

Regenbogen
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Die Idee dahinter

» Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. «

Friedrich Schiller

H[AGE] wurde im Rahmen einer Diplomarbeit im Studiengang "Angewandte Medienwissenschaft" am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Ilmenau entwickelt und dabei das Phänomen Sammelkartenspiele näher beleuchtet.

Das man mit Sammelkartenspielen "irgendetwas" lernen kann, ist kein Geheimnis. Schaut man sich die Spielkarten einmal aus dem Blickwinkel der Lernbiologie und -theorie genauer an, so liegt dies auf der Hand.
Zunächst spricht der typische Aufbau einer Karte mit Kartentext und Kartenillustration beide Gehirnhälften und damit sowohl den Logik- als auch den Imago-Speicher an: Pädagogen wissen, dass eine Information, die textlich und visuell präsentiert wird, besser gemerkt werden kann als eine Information, die entweder nur textlich oder nur bildlich dargeboten wird.

Durch das Bild auf der Spielkarte fällt es außerdem leichter, eine emotionale Bindung hierzu herzustellen. Ferner funktioniert Lernen immer dann am besten, wenn es zum einen selbstbestimmt ist und Kopf, Herz und Hand gleichzeitig zum Einsatz kommen. Und genau dies ist beim Spielen der Fall. Spätestens an dieser Stelle stellt sich die Frage:

Was kann man mit Sammelkartenspielen lernen?

Entgegen gängiger Klischees ist dies erstaunlich vielseitig:

  • Sammelkartenspiele trainieren die Lese- und Rechenkompetenz, denn man muss sich sowohl die Kartentexte gut durchlesen als auch immer bei den Angriffs- und Verteidigungspunkten im Kopf mitrechnen.
  • Hand in Hand geht dabei das Analysieren des nächsten Spielzuges einher. Hier müssen die Vor- und Nachteile abgewogen werden. Bereits beim Zusammmenstellen eines Spieldecks hat der Spieler geschickt zu kombinieren und zu planen.
  • Durch das Tauschen von Spielkarten, das Erklären von Spielregeln oder das Interagieren mit dem Gegner während eines Wettstreits verbessert ein Spieler so ganz nebenbei noch seine Kommunikationsfähigkeit.
  • Bei H[AGE] kommt darüber hinaus noch eine Faktenkomponente hinzu. H[AGE] erweitert das Wissen beispielsweise in den Fächern Geschichte, Geografie, Kunst und Biologie. Denn beim Aufbau der Karten wurde berücksichtigt, dass diese Antworten auf die Fragen: Was?, Wann? und Wo? geben.
Aktualisiert ( Donnerstag, 20. November 2008 um 19:57 Uhr )
 

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